#1

Lemmy Kilmister 4.Todestag

in Bands, Musiker, Musikstile 28.12.2019 16:46
von Kilmister | 39 Beiträge | 85 Punkte

Ian Fraser „Lemmy“ Kilmister

* 24. Dezember 1945 in Stoke-on-Trent, Staffordshire, England; † 28. Dezember 2015 in Los Angeles, Kalifornien



Lemmy war ein britischer Rockmusiker,
Mitglied der Space-Rock-Band Hawkwind,
Gründer der Rockband Motörhead sowie deren Sänger und Bassist.

Mit Lemmy Kilmister hat die Welt am 28. Dezember 2015 die vielleicht größte Ikone des Rock’n’Roll verloren.



Er war spätestens seit der Gründung der britischen Metal-Vorreiter Motörhead 1975, die vielleicht wichtigste Identifikationsfigur für Fans harter Musik
– und nicht zuletzt ein unglaublich erfolgreicher, geachteter Musiker, der seine eigene Rolle dennoch niemals überbewertete !!

Lemmy war – und das sagen alle, die die Ehre hatten ihn zu treffen – einer der höflichsten Menschen im Metal-Zirkus.

Und egal welche Mythen sich um seinen Frauenverschleiß ranken, vor allem von weiblichen Wegbegleitern des Motörhead-Frontmannes wurde stets betont,
was für ein „großzügiger und ehrbarer Mann“ (Corey Parks, Nashville Pussy), der Musiker gewesen sei.

Denn, allen Drogen- und Alkoholeskapaden zum Trotz: Anders als viele seiner Kollegen, wusste Mr. Kilmister immer was sich gehört.

Auf, neben und hinter der Bühne.

Und vor allem auf dieser Bühne hat Lemmy einen Weg bereitet, den viele Bands ohne ihn vielleicht später niemals betreten hätten.
Seine, aus Rache an der Formation Hawkwind, die ihn wegen seines Drogenkonsums schasste, gegründete Band Motörhead, war ein Unikat.

Durch ihre bis zum Schluss ungeschliffene, rohe Kraft war die Band eine der letzten großen Rock’n’Roll-Instanzen. Ohne Sperenzchen, dafür aber mit umso mehr Attitüde.

Ohne den ungewöhnlichen, extrem mittenlastigen Bass-Sound von Lemmy, ohne seinen kehligen, etwas vernuschelten Gesang,
seinen legendären Rickenbacker-Bass und ohne seinen Verstärker „Murder One“, wäre Metal vermutlich nicht das, was es heute ist.

Unvergessen sind dabei die Worte, die jeder Metal-Fan kennt und die auf keinem Konzert der Metal-Urgesteine fehlen durften.
„We are Motörhead. And we play Rock’n’Roll“.

Auf 23 Studioalben haben Motörhead nie Experimente gewagt und sind doch bis heute eine der vielleicht einflussreichsten Bands, die es jemals gegeben hat.

Motörhead waren härter, schneller, lauter, roher als die anderen – „Everything Louder Than Everything Else“ eben.

Mit Texten, die Speed- und Alkoholkonsum verherrlichten oder sich mit Kriegsszenarien beschäftigten,
machte man sich vielleicht im Feuilleton keine Freunde,
aber mit seiner Fuck-You-Attittüde gegenüber dem Establishment
und legendären Songs wie ‘Bomber’, ‘Killed By Death’, ‘Orgasmatron’ und nicht zuletzt der Szene-Hymne ‘Ace Of Spades’
errichtete sich Lemmy selbst ein Denkmal: überlebensgroß, Kopf zurückgelegt, den langen Hals des „Rickenbastard“ in der Hand.

Ihn selbst hat das nie die Bodenhaftung verlieren lassen.

Wie sagt eine der bekanntesten Zeilen aus seiner Feder?.............. „You win some, you lose some – it’s all the same to me!”




Let's Rock'n-Blues...LG Kilmister (Lutz)

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#2

RE: Lemmy Kilmister 4.Todestag

in Bands, Musiker, Musikstile 29.12.2019 10:16
von Kundi | 3.250 Beiträge | 7335 Punkte

Danke, dass Du hier die Erinnerung an Lemmy Kilmister so schön pflegst, lieber Lutz.
Lemmy hat als Musiker und Mensch die weltweite Metalszene geprägt.
Er war ein großartiger Musiker und ein liebenswertes Original. Nicht "nur" die Musik, sondern auch sein Lebensstil, seine Sprüche und/oder Interviews, aber auch sein
Verhältnis zum Alkohol begründeten seinen Legendenstatus. Lemmy war einfach auch glaubwürdig und zog sein Ding konsequent durch.

Lemmy forever!

Gruß Kundi


zuletzt bearbeitet 30.12.2019 13:25 | nach oben springen

#3

RE: Lemmy Kilmister 4.Todestag

in Bands, Musiker, Musikstile 30.12.2019 12:28
von SN-Nittel | 329 Beiträge | 724 Punkte

Wahre Worte von Lutz und Kundi
Ich war nie der große Motörhead Fan, habe aber einige Konzerte besucht von Wacken bis Dresden.
Aber Lemmy war nicht nur ein Urgestein der alten Heavy Szene, er war ein Typ, ein ganz ehrlicher Rocker, der Rock N Roll lebte und kein Arschloch war.
Mit ihm starb ein Stück Heavy Kultur.....
Schade.....


Foto: Erfurt November 2012

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