#1

SIX 08.09.13 Hoyerswerda

in Konzertberichte 2013 und älter 09.09.2013 04:57
von Kundi | 2.000 Beiträge | 4578 Punkte

Zum Abschluss des Stadtfestes Hoyerswerda wurde ordentlich ge-SIX-t.
Das war auch für mich die vierte und letzte Mission Bühnenrand dieses Wochenendes.
Hier sind auf die Schnelle erste Fotos.
Mehr gibt es demnächst.

Gruß Kundi

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zuletzt bearbeitet 09.09.2013 05:00 | nach oben springen

#2

RE: SIX 08.09.13 Hoyerswerda

in Konzertberichte 2013 und älter 09.09.2013 19:07
von Kundi | 2.000 Beiträge | 4578 Punkte

Fotos Teil 2

Gruß Kundi

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zuletzt bearbeitet 09.09.2013 19:09 | nach oben springen

#3

RE: SIX 08.09.13 Hoyerswerda

in Konzertberichte 2013 und älter 09.09.2013 19:16
von Kundi | 2.000 Beiträge | 4578 Punkte

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Gruß Kundi

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zuletzt bearbeitet 09.09.2013 19:18 | nach oben springen

#4

RE: SIX 08.09.13 Hoyerswerda

in Konzertberichte 2013 und älter 18.09.2013 21:27
von Kundi | 2.000 Beiträge | 4578 Punkte

Ein paar Sätze möchte ich zu SIX in Hoywoy jetzt endlich auch noch schreiben.

Die vierte Mugge innerhalb von 4 Tagen führte mich wieder nach Hoyerswerda an die Bühne auf dem Lausitzer Platz. Zum Abschluss des Stadtfestes war die Band SIX aus dem benachbarten Bundesland Brandenburg angekündigt. So reichlich sind die Auftritte von SIX in Sachsen ja leider nicht gesät, deshalb war der Andrang vor der Bühne in Hoyerswerda auch ziemlich groß.

SIX ist heute ohne Zweifel eine beliebte Band. Aber diesen Status hat sich die Band auch hart erarbeitet und das vor allem mit ihren abendfüllenden und energiegeladenen Liveshows.
SIX wurde 1992 als reine Coverband gegründet und die Musiker bespielten seitdem in weit mehr als 2000 Konzerten wohl jeden Saal und jede Festwiese in Brandenburg. Auch in Berlin und Sachsen ist die Band bekannt, wobei die Lieveauftritte in Sachsen leider ziemlich selten sind. Die bisherige Geschichte von SIX ist eine Erfolgsgeschichte, wie sie nicht alltäglich ist, denn die Band wurde auch ohne die große Unterstützung der Medien erfolgreich. SIX hat Fans in allen Altersstufen, ihre Konzerte sind bestens besucht. Auch künstlerisch ist eine Weiterentwicklung zu verzeichnen, denn aus der Coverband wurde eine Rockband, die auch mit zahlreichen eigenen Liedern aufwarten kann. Mehrere CDs und eine DVD dokumentieren das Schaffen von SIX. Die letzten beiden Alben „Gefallene Engel“ sowie „Narben und Souvenirs“ kann man Fans guten Deutschrocks nur empfehlen.

Aber kommen wir jetzt noch kurz zur Mugge: Nach dem Intro hielten sich die Musiker nicht lange bei der Vorrede auf. Im ersten Teil des Konzertes spielt die Band fast nur eigene Songs. Der geradlinige, kraftvolle und schnörkellose Rock von SIX geht ab wie Schmidts Katze. Die Songs wie „In Flammen“, Gefallene Engel“ oder „Geliebt und verletzt“ zeichnen sich durch klare, nachvollziehbare Texte aus. Die Themen sind voll aus dem Leben gegriffen und SIX besingt nicht nur die Sonnenstunden des Lebens. Auch wenn es sich oft um ernste Themen handelt, kann man bei der SIX-Musik gut mitgehen und abfeiern.

Wer hat eigentlich behauptet, dass Krähen nicht singen können? *g*;-) An der Stimme vom SIX-Frontmann Stefan Krähe gibt es jedenfalls nichts auszusetzen .Der Mann hat eine kräftige, saubere und markante Rockröhre. Auch die Zwischentöne gefielen mir gut. Krähe und Bassist Robert Gläser lieferten sich gegenseitig gekonnt die eine oder andere Vorlage für humorvolle Bemerkungen. Die Jungs waren schon ganz gut drauf, aber so 5 bis 10 % fehlten nach meinem Gefühl besonders am Anfang. Diese Band kann noch viel mehr aus sich herausgehen. Vielleicht lag es an der frühen Anfangszeit(18.30 Uhr) oder am Publikum, welches ein paar Titel zur Aufwärmung brauchte. Trotzdem war die Mugge für mich vom Anfang an spitzenmäßig. Die Hoyerswerdaer wachten ja dann auch mehr und mehr auf. Übrigens spielte SIX erstmals in Hoyerswerda und ich hoffe, das war auch nicht das letzte Mal.

Ein paar Coversongs hatten sich in den ersten Konzertteil doch eingeschlichen. Stefan Krähe sang den PERL-Klassiker „Zeit, die nie vergeht“. Bassist Robert Gläser nahm sich das Mikro bei „Nö“ von Knorkator und einem weiteren Song. Der Robert ist überhaupt ein absoluter Aktivposten auf der Bühne. Lissi und ich nennen ihn für uns auch gerne das Bass-Tier. Das liegt zum einen in seiner Art den Bass zu spielen begründet, aber auch an seinem Aktionsradius während der Mugge und an den Grimassen, die er gerne schneidet.

Mit Robert Gläser und Stefan Krähe hat SIX gleich 2 charismatische Typen auf der Bühne, die das Publikum mitreißen können. Das funktioniert erstaunlich gut.
Aber auch sonst ist Robert bei SIX fast nicht mehr zu ersetzen. Er komponiert, textet viele SIX-Songs und er produziert die Band auch. Von Bassist Robert Gläser ist für mich
der Schritt nicht weit zu Schlagzeuger Jürgen Schötz, denn beide spielten zu unterschiedlichen Zeiten bei CÄSAR & DIE SPIELER. Bei Robert war das aber bereits Ende der 80er Jahre. Bevor CÄSAR in den Westen ausreiste, spielte er nämlich noch ungefähr ein Jahr in bzw. mit der Band seines Sohnes. Jürgen Schötz dagegen war nach der Wende beim CÄSAR-TRIO und später bei den neuen SPIELERN. Heute bilden Jürgen und Robert eine hammerharte Rhythmusgruppe bei SIX.

Die Hymne für alle Hierbleiber „Geiler isses hier“ durfte auch in Hoyerswerda nicht fehlen. Gerade in dieser Stadt hört man das Lied sicher mit ganz anderen Ohren, denn Hoywoy
haben nach der Wende schon 35000 Menschen verlassen (müssen), um der Arbeit zu folgen.

Der Ruhepol von SIX Brandenburg ist wohl Keyboarder Andreas „Ernie“ Giersch. Ernie spielt unaufdringlich, effektiv und scheinbar völlig unaufgeregt seinen Part bei SIX.
Übrigens war es eine der letzten Muggen von Gitarrist Stefan Henning, der SIX in den letzten Monaten nach dem Ausstieg von Uwe Fischer an den 6 Saiten unterstützte. Stefan wird letztmalig bei SIX am kommenden Sonnabend in Luckenwalde zu erleben sein.

Mit „Amboss oder Hammer“ spielte die Band auch ihren „ersten stadiontauglichen“ Hit. Wie Stefan augenzwinkernd erklärte, braucht jede Band, die auf sich hält, so einen Song mit einem einfachen und eingängigen Mitsingteil. . Die cleveren SIX’er haben den Song prophylaktisch bereits vor Jahren geschrieben um bereit für den großen Durchbruch und die großen Arenen dieser Welt zu sein.

Nach einer kurzen Pause folgte der zweite Konzertteil und der wurde international. Die Hits wie „Purple Rain“ von Prince oder Heart on Fire“ (hierbei handelte es sich eigentlich um„Girl on Fire“ on Alicia Keys, welches textlich etwas verändert wurde, damit es Stefan als Mann auch singen kann) wurden von SIX sehr gekonnt und druckvoll gespielt. Die musikalische Weltreise ging dann noch weiter bis zu Rammstein. SIX hinterließ in Hoyerswerda ein dankbares Publikum und die Band dürfte auch einige neue Fans gewonnen haben. Das Stadtfest endete mit einem Feuerwerk, aber da war ich schon wieder auf dem Heimweg.

Gruß Kundi


zuletzt bearbeitet 18.09.2013 21:34 | nach oben springen

#5

RE: SIX 08.09.13 Hoyerswerda

in Konzertberichte 2013 und älter 19.09.2013 23:46
von Fällsäge | 693 Beiträge | 1490 Punkte

Kundi,
ich bin ja schon lange ein Freund von Six, habe dieses Jahr schon 5 mal sixen dürfen.
Super Bericht, das habe ich auch nicht gewußt, das Jürgen mal mit Cäsar gespielt hat

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