#1

DIE OSSIS mit CARIE VAN HEDEN 02.10.13 "Neu-Helgoland" Berlin

in Konzertberichte 2013 und älter 03.10.2013 15:42
von Kundi | 2.000 Beiträge | 4578 Punkte

Manchmal ist es so einfach Familiäres und Bühnenrand-Missionen zu verbinden. langfristig geplant war das von uns zwar nicht, aber die spontanen Unternehmungen sind oft die schönsten.
So statteten Lissi und ich gestern in der Hauptstadt einen Geburtstagsbesuch ab und hatten am Abend dann noch die Möglichkeit, die Mugge der OSSIS und CARIE VAN HEDENs im "Neu-Helgoland" mitzunehmen.
Es war ein schöner Abend bei dem wir auch einige liebe Leute trafen.
Hier sind erste Fotos. Demnächst gibt es ein klein wenig mehr dazu.

Gruß Kundi

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zuletzt bearbeitet 03.10.2013 22:39 | nach oben springen

#2

DIE OSSIS mit CARIE VAN HEDEN 02.10.13 "Neu-Helgoland" Berlin

in Konzertberichte 2013 und älter 03.10.2013 15:48
von Kundi | 2.000 Beiträge | 4578 Punkte

Weitere Fotos.

Gruß Kundi

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zuletzt bearbeitet 03.10.2013 22:39 | nach oben springen

#3

RE: DIE OSSIS mit CARIE VAN HEDEN 02.10.13 "Neu-Helgoland" Berlin

in Konzertberichte 2013 und älter 03.10.2013 22:43
von Kundi | 2.000 Beiträge | 4578 Punkte

Fotos Teil 3

Gruß Kundi

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zuletzt bearbeitet 03.10.2013 22:47 | nach oben springen

#4

RE: DIE OSSIS mit CARIE VAN HEDEN 02.10.13 "Neu-Helgoland" Berlin

in Konzertberichte 2013 und älter 04.10.2013 21:49
von Lissi | 61 Beiträge | 141 Punkte

na ein paar Fotos kann ich auch noch dazu geben....

... ja bei den Ossis ist es immer wieder schön,so ne Mugge macht Spaß
Ein Abend mit netten Gesprächen und netten Leuten

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#5

RE: DIE OSSIS mit CARIE VAN HEDEN 02.10.13 "Neu-Helgoland" Berlin

in Konzertberichte 2013 und älter 05.10.2013 13:22
von Kundi | 2.000 Beiträge | 4578 Punkte

Wir kamen wieder mal viel zu zeitig am Ausflugslokal „Neu-Helgoland“ an.
Es war schon recht frisch dort am Ufer des Müggelsees. Die freundlichen Leute vom Restaurant hatten aber ein Herz für zwei arme sächsische Muggenpilger und gewährten uns schon Einlass ins Warme. Die OSSIS waren noch mit dem Soundcheck beschäftigt und die Jungs sind da besonders gründlich. Es soll zum Konzert ja auch alles perfekt klingen. Wir vertrieben uns derweil die Zeit mit netten Gesprächen. So oft kommen wir ja nicht nach Berlin und wir freuten uns sehr liebe Bekannte zu treffen, die man sonst selten sieht Zwischenzeitlich hatte Lissi sogar Plätze in der ersten Tischreihe für uns aufgerissen. Grundsätzlich mag ich Sitzplätze bei solchen dynamischen Konzerten nicht, aber im „Neu-Helgoland“ kann man sich ja ohne Probleme während der Mugge vor die Bühne stellen.

Etwas einsam standen dann die Instrumente auf der Bühne herum und wie vergessen hing das Banner „DIE OSSIS sind da“ im Hintergrund. Aber das war nur die Ruhe vor dem (Ostrock-)Sturm.
Als das Intro mit den leicht abgewandelte Politikersprüchen bzw. Parolen wie „die Beatmusik in ihrem Lauf hält weder Ochs’ noch Esel auf“ oder „es lebe der Bassismus-Gitarrismus “ bewegten sich meine Mundwinkel automatisch nach oben. Bitte begrüßen sie die verdiente Kapelle des Volkes – die OSSIS.“ Ja, dieses Intro hat was, ich finde es immer wieder Klasse und sehr witzig.

Die Musiker kamen auf die Bühne und starteten den aktiven Ausflug in die Geschichte des Ostrock’s mit „Jede Stunde“ von KARAT und mit „Bleib cool“ von ROCKHAUS. An der Schießbude trommelte diesmal endlich wieder Michael „HeinzAngel“ Haberstroh und trieb seine Kollegen mit kräftigen Schlägen auf die Felle und Becken voran. Etwas später am Abend zeigte er auch bei seinem Schlagzeug-Solo, was man aus Trommeln und Becken so alles rausholen kann.

Axel „Acki“ Noack baute sofort den Kontakt zum Publikum auf und DIE OSSIS verwandelten das „Neu-Helgoland“ emsig zu ihrem Partytempel. Die Band spielte immerhin das achte Mal an dieser Stelle, da kann man auch schon von einem Heimspiel sprechen.
Der BERLUC-Klassiker „Hallo Erde hier ist Alpha“ und „Wir sind die Sonne“ von STERN MEISSEN waren die nächsten Edelsteine aus der Schatztruhe des Ostrocks. Es sind Lieder, die uns schon ein Leben lang begleiten. Daran hängen auch viele persönliche Erinnerungen vom ersten Kuss, von der ersten Liebe und anderen schönen Augenblicken. Ich bin immer wieder davon fasziniert, wie die Augen vieler Menschen vor Erinnerung und Begeisterung zu glänzen beginnen, wenn sie die Lieder ihrer Jugend hören. Sie können diese Lieder bei den Konzerten mitsingen und sie tun das ausgesprochen gerne. Die Stimmung im Saal stieg von Lied zu Lied. Je länger die Mugge dauerte, umso mehr Tänzerinnen und Tänzer fanden sich vor der Bühne ein.

Nachdem wir mit PANKOW’s holde „Isolde“ gesucht hatten und den „alten PUHDYS-Baum“ fällten, erschien CARIE VAN HEDEN auf der Bühne. Sie interpretierte die beiden PETRA ZIEGER-Songs „Katzen bei Nacht“ und Traumzeit“. Für „He Schwester küss mich“ von REFORM könnte ich DIE OSSIS jedes Mal knutschen. Diese Band und ihre Lieder sind völlig zu Unrecht in der breiten Öffentlichkeit leider etwas in Vergessenheit geraten.

Acki Noack, Bert Eulitz, Beathoven, Michael „HeinzAngel“ Haberstroh und Henryk „Henne“ Körbs legten aber noch viele Klassiker wie „Wetten du willst“ von JESSICA, die Lift-Ballade „Nach Süden“, das wunderbare „Casablanca“ von CITY nach. CARIE VAN HEDEN zollte dann der großartigen TAMARA DANZ mit „Die wilde Mathilde“ und „Mont Klamotte“ ihren Tribut. Mit dem großartigen „I.L.D.“ von ROCKHAUS ging es dann in die Pause.

Der zweite Konzertteil hatte es dann aber auch in sich. Henne Kölbs wechselte zunächst mal kurz das Instrument. Als er auf der Geige „Am Fenster“ von CITY anstimmte, ging der nächste Begeisterungsruck durch das Publikum. Später trat er bei „Sagen meine Tanten“ von SCIROCCO auch noch als Gesangssolist in Erscheinung. Carie graste dann unter anderem noch „Auf der Wiese“ von VRONI FISCHER. Besonders lustig gestaltete sich wieder der NINA HAGEN-Song „Du hast den Farbfilm vergessen“, den Carie und Acki als Duett darboten.
Der Herr Noack behauptete ja keck, dass er alle Lieder des Abends selbst geschrieben hat, aber das war natürlich nur die scherzhafte Ansage für „Alles nur geklaut“ von den Prinzen aus dem Jahr 1993. DIE OSSIS liefen immer mehr zu Höchstform auf und wurden gegen 00.00 Uhr leider durch die Veranstalter ausgebremst. Na ja, nach rund 3 Stunden Musik war das auch eigentlich nicht so schlimm. Aber einen ganz kleinen Wermutstropfen hatte das Ganze dadurch schon, denn so fiel „Komm doch mit“ von AMOR & DIE KIDS leider aus der Setlist. „Über 7 Brücken“ von KARAT war dann der allerletzte Song des Abends. Wir gönnten uns noch ein paar Minuten, um die Mugge setzen zu lassen und machten uns dann auf dem Heimweg.

Gruß Kundi


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