#1

The Australian Pink Floyd Show am 30.3.2017 in Hamburg

in Konzertberichte 2017 14.04.2017 01:37
von Günthi | 142 Beiträge | 311 Punkte

Heute möchte ich gerne mal von einem Konzert von einer Band berichten, die ich bisher kaum kannte, und auch hier war es reiner Zufall, das ich doch neugierig wurde,
und ich diese Band doch einmal live erleben wollte.

Nachdem ich Ende Januar ja das Konzert von ,, Maschine " besuchte, gab es seitdem kein Konzerterlebnis mehr. Das sollte sich dann am 30. März ändern. Mich trieb es wieder mal in die große Barclay-Card Arena nach Hamburg. Nur war es diesmal nicht irgend eine gestandene Rockband, die mich in diese Konzert-Arena trieb, sondern schlicht und einfach nur eine Coverband. Nun, Coverbands gibt es haufenweise auf diesem Planeten. Die meisten haben Spaß und Freude daran, die Hits ihrer Idole
nach zu spielen. Jeder hat dabei seine eigene Interpretationsweise. Die meisten verzichten auf die große Bühne, den Glanz und Zauber der großartigen Technik, die das Konzert in einem völlig anderem Licht erscheinen lässt. Viele dieser Cover-Bands kommen meist aus näherer Umgebung und sind den Konzertbesuchern bekannt und vertraut, da sie doch öfter mal in Erscheinung treten, und ihren Fans einen vergnüglichen Konzert-Abend in kleineren Clubs für wenig Money die Hits der alten Bands, die ja nach und nach immer weniger werden, nachspielen. Da passt sicher nicht immer der richtige Ton, aber man hat doch viel Spaß und Freude noch einmal viele Hits aus längst vergangenen zeiten zu hören.

So war es auch für mich vor genau zwei Wochen. Diesmal war es nicht das ,, Original " . Das gibt es leider nicht mehr. Das letzte Konzert von ,, Pink Floyd " erlebte ich am Di. 23.August 1994 im Niedersachsenstadion in Hannover. Das war die Tour zur ,, Division Bell " , dem damals letztem Album von ,, Pink Floyd " . Sie haben ja nie ihren Abschied von der Bühne verkündet, aber es gab nie wieder eine Tournee .

Auch von ,, Pink Floyd " gibt es Coverbands. Sie versuchen so gut wie ihre Vorbilder zu sein, aber so richtig klappt es bei fast keiner Band. Aber es gibt die ,, Australian Pink Floyd Show " . Es ist eine Fälschung, die originaler klingt, wie das Original. Und genau so ist es.

Diese Aussie-Floyds gibt es schon fast 30 Jahre. Seit 1988 gibt es sie, und sie sind die einzige Cover-Band, die den Segen von ,, David Gilmour " haben als einzige Band so dicht wie es nur geht am Original zu sein. Zum 50.ten Geburtstag von ,, David Gilmour " wurden sie nach London eingeladen, und der große Meister stand selbst mit seiner Cover-Band auf der Bühne.

Den Namen von dieser Band war mir schon ein Begriff, aber ich konnte mir einfach nicht vorstellen, das man ,, Pink Floyd " so einfach covern kann. Deshalb hatte ich es doch bisher verschmäht, mal ein Konzert dieser Aussie Floyds zu besuchen. Eine zufällige Begegnung mit einem Lehrkollegen , der mich während meiner Lehrzeit die Musik von ,, Pink Floyd " näher brachte, überzeugte mich auch hier wieder mal, mir auch diese Band von ,, Down Under " mal anzusehen. Was soll ich sagen, auch hier bin ich seinem Rat gefolgt, und ich habe es nicht eine Minute bereut. Im Gegenteil, heute ärgere ich mich darüber, das ich so blöde war, und nicht schon in früheren Jahren die Konzerte dieser einzigartigen Band besucht habe.

Nachdem ich die Aussie Floyds bereits im letzten Jahr das erste Mal in Hamburg sah, war für mich klar, das ich in diesem Jahr erneut dabei sein muss. Also gleich nach dem ersten Konzert gleich das Ticket für dieses Jahr gelöst.

Wie ich bereits erwähnte, sind die ,, Australian Pink Floyd Show " die einzige Cover-Band, die so dicht am Original sind, wie keine andere Band. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Vom ersten Gitarrenton bis zum letzten Lichtstrahl ist diese Band so dicht am Original, wie keine andere Band auf diesem Planeten.

Die überdimensionale runde Leinwand im Hintergrund ist genau das Abbild vom Original. Ebenso die überdimensionale Lehrerfigur bei ,, Another Brick On The Wall " ,das riesengroße Gummischwein mit den leuchtend roten Augen und auch die glitzernde Disco-Kugel kamen wie beim Original zum Einsatz. Überwältigend war natürlich auch die Light-Show. Ein wahrer Augenschmaus schon die beeindruckende Laser-Show bei ,, Take It Back " .

Die Aussie-Floyds haben es sich auch zur Aufgabe gemacht, das sie auch Songs ihrer Idole spielen wollen, die vom Original nie,oder nur sehr selten gespielt wurden. Im letzten Jahr wurde ,, Astronomy Domine " als Opener gespielt. Hatte ich nur damals 1972 nur einmal von ,, Pink Floyd " gehört.

In diesem Jahr lief das Programm unter dem Namen ,, The Best Side Of The Moon " . Es wurde nicht nur das Beste gespielt, sondern das gesamte Album ,, The Dark Side Of The Moon " wurde gespielt.

Punkt 20 Uhr setzte das Intro zu ,, Speak To Me " ein. Auch die Cover-Band konzentriert sich mehr auf die Musik, als auf lange Gespräche. Nahtlos ging es über zu,, Breathe " und ,, On The Run " . Begleitet von einem glasklarem Sound und ausgereifter Lichttechnik und natürlich den Video Einspielungen auf der runden Leinwand machten das alles zu einem sehr unterhaltsamen Abend. Bevor es mit dem ohrenrasselndem Klängen zu ,, Time " weiter ging, begrüßte der Sänger der Band das Hamburger Publikum. Es war nicht ganz ausverkauft, denn diesmal waren doch so einige leere Plätze links und rechts der Bühne zu sehen, aber das war an der Begeisterung der anwesenden Fans nicht zu sehen.

Sehr großen Beifall gab es dann für ,, The Great Gig In The Sky " , bei dem besonders die drei Damen als Background besonders in den Vordergrund traten.

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#2

RE: The Australian Pink Floyd Show am 30.3.2017 in Hamburg

in Konzertberichte 2017 14.04.2017 17:09
von ove | 91 Beiträge | 213 Punkte

Vielen Dank für deinen Bericht, lieber Günthi!
Beim Lesen fühlte ich mich ins Jahr 2013 zurückversetzt, als ich diese tolle Coverband in Chemnitz erlebte. Ich kann alles Geschriebene unterstreichen. Mir war es nie vergönnt, Pink Floyd live zu sehen. Vergleiche kann ich nur anhand von Konserven ziehen. Um so toller ist es, dass es solch eine interessante Coverband gibt. Sie bringt das Floyd-Feeling so perfekt rüber, dass man fast vermutet, es handle sich um die "Echten". Musik, Bühne, Licht- und Lasereffekte sowie die überdimensional großen aufblasbaren Figuren sind toll nachempfunden. Auch Brit-Floyd ist nicht schlecht. Hab ich schon zweimal erleben dürfen. Sie ermöglichten es sogar, jedem Konzertbesucher eine Live-CD ihrer Show zu schenken.

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#3

RE: The Australian Pink Floyd Show am 30.3.2017 in Hamburg

in Konzertberichte 2017 14.04.2017 20:18
von Günthi | 142 Beiträge | 311 Punkte

Sorry, das ich heute Nacht meinen Bericht so einfach ohne Ankündigung abgebrochen habe. Ich wusste ja, das es doch sehr viel später werden würde. Natürlich möchte ich vom gesamten Konzert berichten, und somit folgt jetzt auch der 2. Teil des Konzertberichts.

Die Songs aus dem Album ,, The Dark Side Of The Moon " wurden genau in der Reihenfolge gespielt, wie sie auf dem Album gespielt wurden. Weiter ging es dann mit ,, Money " und ,, Us And Them " . Wie beim Original wurden dazu Videos auf der runden Leinwand gezeigt. Zum Teil bedienten sich die ,, Aussie-Floyds " auf Videos von ,, Pink Floyd " , aber sie zeigten auch Bilder aus eigener Produktion aus der Gegenwart. So wurden auch Bilder von Politikern gezeigt, die eben jetzt an der Macht sind. Sogar Donald Trump, der ja erst wenige Wochen im Amt ist, wurde auf der Leinwand gezeigt. Da hat man doch recht schnell reagiert, um diese Videos für die Show zu produzieren.

Ohne viele Worte ging es weiter mit ,, Any Colour You Like " ,, Brain Damage " und dem letzten Song des Albums ,, Eclipse " . Nach rund 45 Min. endete mit großem Applaus die Vorstellung des gesamten Albums ,, The Dark Side Of The Moon " .
Natürlich war damit diese grandiose Show keineswegs zu Ende, denn nachdem sich diese Band vom anderen Ende der Welt endlich warm gespielt hatte, ging es jetzt richtig zur Sache.

Die Show wurde fortgesetzt mit einem kleinen Ausflug zum Album ,, The Wall " . Von diesem Meisterwerk wurden gleich die ersten vier Songs des Albums gespielt.
Mit ,, In The Flesh " ,, The Thin Ice " und ,, Another Brick In The Wall Part 1 + 2 ( darin eingebettet ,, The Happiest Days Of Our Lives " ) ging es dann in einem Rutsch bis zur wohl verdienten Pause . Während der Musik wurden laufend Bilder aus dem Original Film von ,, The Wall " gezeigt, und auch die etwa 5m hohe Lehrer-Figur durfte wie beim Original am rechten Bühnenrand nicht fehlen.

Nach 70 Min. ging es dann in eine 20 minütige Pause, die auch nötig war, um das WC zu besuchen, und den Bierbecher erneut aufzufüllen.
Punkt 21.30 Uhr begann lautstark der 2. Teil des Abends. Für mich eine Premiere, denn der 1. Song nach der Pause war ,, Arnold Lane " . Diesen Song hatte ich noch nicht einmal von ,, Pink Floyd " in einem Konzert live erlebt. ,, Pink Floyd " hatten es stets vermieden ihre ersten vier Singles live auf der Bühne zu spielen. Allerdings waren sie 1968 und 1970 zu Gast in Hamburg. Nur da hatte ich sie nicht gesehen, denn zu den Zeiten war das noch nicht meine Musik, und ich war auch noch zu jung für die Konzerthallen. Vielleicht wurden da noch diese alten Songs gespielt, zumal ihr Repertoire an Musik zu der Zeit doch noch recht begrenzt war.

Auf ihrer Zeitreise durch die Floyd-Alben ging es jetzt zurück ins Jahr 1975. Hier wurde nun mit ,, Shine On Your Crazy Diamond ( Part 1-5 ) " an den Mitbegründer von ,, Pink Floyd " an Syd Barret erinnert. Auch bei diesem Song hatte man sofort das Gefühl, das hier keine Cover-Band auf der Bühne steht, sondern das Original. Der Gitarrist der Band spielt die gleiche Gitarre wie David Gilmour, und genau so hört es sich auch an. Auch der Keyboardspieler braucht sich nicht hinter Rick Wright zu verstecken. Mit glasklarem Sound und ausgereifter Lichttechnik wurde ,, Shine On " genau wie im Original den Fans präsentiert.

Schlagartig ging es jetzt ins Jahr 1994. Vom Album ,, Division Bell " wurde den anwesenden Fans der Song ,, Take It Back " präsentiert. Den hatte ich auch nur einmal ,eben nur 1994 , original von ,, Pink Floyd " in Hannover live gehört. Auch hier gab es keinen Unterschied zum Original. Die perfekte Laser-Show machte diesen Song zusätzlich zu einem Erlebnis.

Nahtlos ging es jetzt über ins Jahr 1983. Aus dem Album ,, The Final Cut " wurde ,, The Fletcher Memorial Home " gepielt. Auch diesen Song hatte ich noch nie live von ,, Pink Floyd " gehört. Es war ohnehin das letzte Album mit ,, Roger Waters ", denn nach diesem Album war es das vorläufige Ende von ,, Pink Floyd " . Es gab schon vorher Zoff in der Band, und man wollte dann doch lieber eigene Wege gehen. Erst nach langem Streit vor Gericht bekamen damals ,, David Gilmour " ,, Rick Wright " und ,, Nick Mason " die Rechte an dem Namen ,, Pink Floyd " . Diese Rechte an dem Namen wollte auch ,, Roger Waters " für sich beanspruchen. Aber er verlor vor Gericht, und somit konnten die verbliebenen drei Bandmitglieder mit dem alten Namen 1987 erneut als ,, Pink Floyd " für die Fans um die Welt reisen.

Noch einmal ging es jetzt zurück ins Jahr 1994. Als 2. Song aus ,, The Division Bell " wurde dann ,, Keep Talking " präsentiert. Ohne große Worte wurde danach erneut ein Song gespielt, den ich von ,, Pink Floyd " leider auch nie live erlebt hatte. Aus dem Album ,, Animals " von 1977 wurde ,, Sheep " gespielt. Das Album ,, Animals " stellten ,, Pink Floyd " auch auf der gleichnamigen Tour 1977 den Fans vor. Leider nicht in Hamburg. Als nördlichste Stadt wurde damals die Dortmunder Westfalenhalle gewählt. Das Konzet war ratzfatz ausverkauft, und ich ging leider leer aus. Damals gab es kein Internet, und auch in Hamburg hatte ich keine Chance eine Karte zu bekommen. Man musste eine Theaterkasse in Dortmund anrufen. Ich hatte leider Pech, und ich heulte damals Rotz und Wasser, aber es half nichts. Ich hatte nur die Möglichkeit in der Bravo zu lesen, was mir da für ein schönes Konzert durch die Lappen ging. Das war auch die Geburtsstunde für die runde Leinwand, und auch das ,, fliegende Gummischwein " kam auf dieser Tour erstmals zum Einsatz.
Es war schon ein Erlebnis diesen grandiosen Song doch mal live erlebt zu haben. Auf der runden Leinwand wurden auch jede Menge blökende Schafe ins rechte Bild gerückt.


Noch einmal kamen an diesem Abend die etwas leiseren Töne zum Einsatz. Noch einmal ging es zurück ins Jahr 1975. Aus dem Album ,, Wish You Were Here " wurde mit diesem gleichnamigen Song noch einmal an ,, Syd Barret " erinnert. Auf der runden Leinwand wurden jetzt ausnahmslos Bilder von ,, Pink Floyd " gezeigt. Im Vordergrund immer wieder überdimensional groß die Bilder von ,, Syd Barret "

Langsam aber sicher ging es jetzt langsam aber sicher dem Ende eines wunderbaren Konzertabends entgegen.
Mit lauten und unverkennbaren Gitarrenriffs ging es jetzt zurück zu den Anfangsjahren von ,, Pink Floyd " . Vom Album ,, Meddle " aus dem Jahr 1971 erklangen jetzt unverkennbar die ersten Töne zu ,, One Of These Days " . Bei den Konzerten von ,, Pink Floyd " kam dieser Instrumentaltitel immer nach der Pause zum Einsatz. Hier kam dann auch immer das ,, fliegende Gummischwein " zum Einsatz.
Bei den Aussie.Floyds gab es eine kleine Änderung. Hier hüpfte ein riesiges Gummi-Känguruh im Hintergrund der Bühne. Es ist auch gleichzeitig das Markenzeichen dieser Band.

Nach ,, One of These Days " gab es tosenden Applaus für diese Band vom anderen Ende der Welt. Artig bedankten sich die Musiker bei dem anwesenden Publikum.
Aber auch eine Coverband, die den Fans wieder einmal einen erlebnisreichen Konzertabend beschert hat, darf die Bühne nicht ohne die geforderte Zugabe verlassen.
Wie auch schon beim Original sind die beiden letzten Zugaben absolutes Pflichtprogramm.

In diesem Jahr wurde mal wieder gewechselt. Die erste Zugabe war diesmal ,, Run Like Hell " . Hierzu forderte der Sänger der Band das Publikum auf, sich von den Sitzen zu erheben, um mit Begeisterung das Finale einzuleiten. Und jetzt ging so richtig die Post ab. Jetzt kam alles zum Einsatz was die Band zu bieten hat. Ein Laser-Feuerwerk tanzte förmlich durch die gesamte Arena. Auch hier war alles so, wie man es schon bei einem Konzert von ,, Pink Floyd " kannte. Ziemlich zum Ende des Songs tauchte dann doch noch die riesige Gummi-Sau am linken Bühnenrand auf, und schwebte dicht über den Köpfen der Fans im linken Teil des bestuhlten Innenraums. Einfach nur großartig was diese Band da auf der Bühne zelebrierte.

Nach dem Ende des Songs traten alle Musiker an den Bühnenrand und bedankten sich bei dem applaudierenden Fans für diesen einmaligen Konzertabend. Sie verließen die Bühne aber nur kurz, um dann für das endgültige Finale noch einmal zurück zu kehren.

Der letzte Song dieses Abends kam natürlich auch vom Album ,, The Wall " und es war natürlich ,, Comfortably Numb " . Auch hier wieder eine eindrucksvolle Lightshow zur Musik. Im Stadion wurde bei ,, Pink Floyd " eine riesige Kugel per Kran in die Mitte des Stadions gezogen. Diese öffnete sich dann wie eine Lotusblüte, und hunderte hell und grell leuchtende Lichter erleuchteten das gesamte Stadion.

Das sind aber nur Erinnerungen an längst vergangene Zeiten. Hier in der Barclay-Card Arena war ich in der Gegenwart, und es gab nicht mehr diese riesige Lotusblüte.Dafür kam aber eine große Kugel zum Einsatz, die von lichtstarken Spots angestrahlt wurde, und dadurch ebenfalls in der gesamten Arena diese Lichtstrahlen verteilten.

Nach 2 Stunden und 40 Minuten wurde das Konzert dann um 22. 40 Uhr beendet. Mit vielen überwältigenden Eindrücken und einem unvergesslichem Abend machte ich mich dann auf den Heimweg.

Zum 2. Mal erlebte ich nun diese Coverband von ,, Pink Floyd " , die ihrem Original mit Sicherheit das Wasser reichen kann. Niemals zuvor erlebte ich eine Coverband, die so dicht am Original ist, wie gerade diese Band aus Australien. Das war mit Sicherheit nicht das letzte Konzert was ich von dieser Band besucht habe. Für mich war das nicht nur ein Konzert, sondern ein Erlebnis. ,, Pink Floyd " kann man nicht beschreiben, man kann sie nur erleben. Dank dieser einmaligen Band kann man das Original auch in Zukunft noch erleben. Ich werde mit Sicherheit noch einmal dabei sein. Jedem anderen Fan der Musik von ,, Pink Floyd " kann ich das nur wärmstens empfehlen, denn das Original wird es nie wieder geben.

Damit endet nun mein Bericht über ein sehr eindrucksvolles Konzert.


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#4

RE: The Australian Pink Floyd Show am 30.3.2017 in Hamburg

in Konzertberichte 2017 15.04.2017 08:31
von HH aus EE | 846 Beiträge | 2063 Punkte

Es war im August 1994, also vor mehr als 20 Jahren. Damals saß ich mit Weib und Kind auf dem Maifeld in Berlin und habe diese gigantische, mit nichts zu vergleichende, Pink Floyd – Show live erleben dürfen. Das Ereignis lässt sich mit Worten kaum beschreiben. Ich habe es dennoch versucht, um die Eindrücke wenigstens für mich selbst festzuhalten:


http://www.mein-lebensgefuehl-rockmusik.de/pink%20floyd.htm


Jahre später, im Juni 2010, habe ich dann in Frauenhain beim Inselfest die Tribut-Band ECHOES live erlebt. Ich war sehr skeptisch und anschließen erstaunt und ehrlich begeistert, wie nah die Herren damals ihren Vorbildern waren. Bei aller Größe und Perfektion, die Dimensionen und die Wucht des Originals blieb unerreicht und bei mir die Erkenntnis, dass dies wohl auch zukünftig niemand schaffen wird.

Genau aus diesem Grund habe ich mir den Besuch weiterer ähnlicher Projekte geschenkt. Mögen sie noch so gut inszeniert sein und die Nähe zum Original greifbar, das Konzert vom Maifeld und meine Eindrücke davon werden, für mich jedenfalls, unangetastet bleiben. Dennoch großen Dank für deine Schilderungen, lieber Günther. Du hast mich angeregt, wieder einmal die „Pulse“ aufzulegen oder eine DVD einzulegen, um mir ein wenig das Gefühl vom Maifeld ins Wohnzimmer zu holen.

Angefügte Bilder:
02 Pink Floyd Maifeld.jpg

www.mein-lebensgefuehl-rockmusik.de
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#5

RE: The Australian Pink Floyd Show am 30.3.2017 in Hamburg

in Konzertberichte 2017 19.04.2017 15:31
von Kundi | 1.994 Beiträge | 4566 Punkte

Herzlichen Dank für Deinen detaillierten und emotionalen Bericht von Deinem Ausflug zur australischen PINK FLOYD SHOW, lieber Günther.
Es hat mir Spaß gemacht diesen Bericht zu lesen.

Leider habe ich das Original nie live gesehen. PINK FLOYD ist mir einfach durch die Lappen gegangen und viele Gelegenheiten diese Band zu sehen, gab es sowieso nicht für mich.
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass ich mir dieses Projekt aus Australien auch mal ansehe.

Gruß Kundi


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