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THOMAS KRÜGER & JÜRGEN ZARTMANN

in Konzertberichte 2016 05.06.2016 21:23
von Ingo | 448 Beiträge | 963 Punkte

Jaaaaa, ich leb noch. Die „Schockstarre“ über das „plötzliche“ Ende meiner jahrzehntelangen Nr.1-Band ist vorbei. „Das letzte Konzert“ am 2.Januar soll mir auch als letztes in Erinnerung bleiben.
Rocklegenden hatte ich 2014 schon gesehen, also brauchte ich jetzt keine Zugaben. Ab jetzt ist endlich Zeit und Gelegenheit sich mal wieder anderen, in den letzten Jahren leider sehr vernachlässigten Dingen zu widmen.
Nicht nur Familie und Hobby, auch andere kulturelle Möglichkeiten. Das vergangene Wochenende war der Anfang dazu.
Zwei auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Veranstaltungen, die aber doch eine gemeinsame Verbindung haben. Dazu am Schluß mehr.

Los ging es am Freitag mit der Reihe „Classik Open Air“, die nun schon zum 9.Mal in meinem beschaulichen Berliner Stadtrandbezirk Hellersdorf stattfand.
Vor 3 Jahren war ich mal dort, als Werther Lohse mit Lift und Orchester dort auftraten. Diesmal war es ein junger, sehr talentierter Pianist, der hier in der Gegend schon sehr bekannt ist und gern für alle möglichen Events gebucht wird.
Sein Name ist Thomas Krüger. Sein größter Erfolg war die Halbfinal-Teilnahme am Supertalent 2013. Dort spielte er „Als ich fortging“ und fiel damit natürlich bei der Bohlen-West-Jury durch.
Dort lernte er zwei weitere Mitstreiter (Sänger) kennen (Lucas Lehnert & Kevin Brian Smith), die er heute als Gäste einlud. Zusammen lieferten sie ein unterhaltsames Programm ab, das aus Klassikern (Michael Jackson), aktuellen (Coldplay,Conchita Wurst) und sogar einem Ostrock-Titel (Über 7 Brücken) bestand. Anschließend begleitete Thomas Krüger noch die Sopranistin Dana Hoffmann zu ein paar „modernen Klassikern“ wie „Killing Me Softly“, „Don´t Cry For Me Argentina“ und „Rolling In The Deep“ von Adele.

Am Samstag war dann ein ganz anderes Programm angesagt. Barbara Kellerbauer lud mal wieder zu ihrer Talkshow „Wenn die Neugier nicht wär“. Vor vielen Jahren lernte ich diese Talkreihe kennen, weil damals als Gäste zwei Herren namens Meyer und Hertrampf anwesend waren. Seitdem bin ich öfter mal dort im „Freizeitforum Marzahn“ anzutreffen, denn meist sind ihre Gäste bekannt aus Funk und Fernsehen und meistens aus der ehem. DDR.
So wie letzten Monat Herr Emmerlich, den ich leider verpasst habe und im November kommt dann Stumpi.
Nun aber zum Gast des heutigen Abends, ein Schauspieler, den ich in meiner Jugend sehr gern gesehen habe.
Seine Filme und Serien waren z.B. „Rotfuchs“, „Der rasende Roland“, „Der Leutnant vom Schwanenkietz“, „Archiv des Todes“, „Zur See“, „Treffpunkt Flughafen“, …… usw.
Das ist natürlich: JÜRGEN ZARTMANN.
Über diese Zeit, aber auch den Umgang mit anderen Schauspielkollegen, wurde gesprochen.

Nach einer 25-min. Pause kam das Gespräch auf die Zeit nach der Wende und seine Erfahrungen mit den „West“-Kollegen und Regisseuren usw. Auch wenn es dann nicht mehr die grossen Hauptrollen waren, hatte er doch gut zu tun, spielte u.a. im Polizeiruf, und 5 Jahre lang in der ARD-Vorabendserie „Verbotene Liebe“ und auch in der ZDF-Serie „Hallo Robbie!“ Zeit hatte er auch, verschiedene Filme zu synchronisieren.
U.a. sprach er einen Hauptdarsteller in einem Startrek-Film. Das leider nur einmalig, denn zwischendurch lockte ihn ein 6-wöchiger Dreh auf dem „Traumschiff“ und in der Zeit wurde die Startrek-Synchronisation neu besetzt.
Heute ist er solo unterwegs, meist Lesestunden. Am liebsten liest er Werke von Lessing, aber am Samstagabend rezitierte er aus dem Buch seines Lieblings-Comedian, Eckhard von Hirschhausen.
Demnächst nimmt er auch das neue Buch von Ralf Schmitz mit auf seine Lesereise. Schade ist natürlich, dass er selbst kein Buch über sein Leben geschrieben hat, das wäre sicher auch sehr interessant.

Der ganze Abend wurde musikalisch begleitet, nicht nur von Barbara Kellerbauer, auch von einem jungen Pianisten namens Lucas Natschinski. Und da schließt sich der Kreis zum Vorabend, denn Lucas und Thomas Krüger sind gute Freunde und öfter mal zusammen zu erleben. Thomas kann man das nächste Mal am 17.Juni in Berlin-Karlshorst erleben. Für den Tag hab ich allerdings schon was anderes geplant. Vielleicht sieht man ja einige Foren-Mitglieder wieder ? Und zwar am 17.Juni in der Parkbühne Biesdorf, dort wo schon öfter mal Renft spielten. So auch diesmal und zwar zusammen mit Tino Eisbrenner. Wird bestimmt interessant. Eine Mischung die eigentlich nicht zusammen passt, aber mal sehen. Wir sehn uns…

Angefügte Bilder:
Alles was zu Ende ist, kann auch Anfang sein.
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