#1

Vicki Vomit & Die Misanthropischen Jazz-Schatullen 23.12.15 Dresden

in Konzertberichte 2015 26.12.2015 21:37
von Kundi | 2.002 Beiträge | 4582 Punkte

Traditionell gibt es seit ein paar Jahren die erste Bescherung für mich schon einen Tag vor dem eigentlichen Weihnachtsfest. Am 23.12. zieht es mich deshalb immer nach Dresden zur Mugge von Vicki und
seinen Kollegen.
Vicki Vomit & Die Misanthropischen Jazz-Schatullen holten auch dieses Jahr wieder die Rock-, Punk- und Hardrockrute raus und es setzte wieder ordentlich Hiebe für die Lauschorgane.
Dazu gab eine volle Breitseite Songs vom derb-komischen Partykracher bis hin zu den nachdenkenswerten Liedern, wo einem das Lachen manchmal im Halse steckenbleibt. Vicki ist zuweilen sehr bissig und Politische Korrektheit
ist auch nicht sein Ding. Wenn ihm etwas gegen den Strich geht, dann nimmt der Mann auch kein Blatt vor dem Mund. Vicki bezieht in seinen Liedern, Ansagen und in seinen Kabarettprogrammen ganz klar Stellung zu gesellschaftlichen Missständen und er positioniert sich auch sehr rigoros gegen rechtes Gedankengut und gegen Fremdenfeindlichkeit. Sein neuester musikalischer Streich "Braune Weihnacht" ist schon starker Tobak. Aber ein Künstler darf auch mal überzeichnen und auch provozieren.

Mal sehen, ob ich es noch hin bekomme einen kleinen Bericht zu klöppeln. Auf jeden Fall gibt es hier jetzt die ersten Fotos vom Abend in Dresden.

Gruß Kundi

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zuletzt bearbeitet 27.12.2015 22:37 | nach oben springen

#2

RE: Vicki Vomit & Die Misanthropischen Jazz-Schatullen 23.12.15 Dresden

in Konzertberichte 2015 26.12.2015 21:50
von Kundi | 2.002 Beiträge | 4582 Punkte

Fotos Teil 2 und Konzertbericht Teil 1:

Die kleine Tour von VICKI VOMIT UND DIE MISANTHROPISCHEN JAZZ-SCHATULLEN in der Weihnachtszeit durch einige ostdeutsche Städte gehört seit einigen Jahren für viele Fans genauso zu Weihnachten wie der geschmückte Nadelbaum, Stollen und in der Glotze die tausendste Wiederholung das Märchen „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“. Jedes Jahr flimmert diese tschechoslowakisch- ostdeutsche Kooperation aus dem Jahre 1973/74 zur Weihnachtszeit 15 – 20 Mal über die öffentlich-rechtlichen Sender und das in Ost und West. Da kann man schon von Kultmärchen sprechen. Auch wenn mittlerweile aller Jahre wieder Generationen von Männern von ihren Frauen, Freundinnen oder Kindern mit dem mehrmaligen Anschauen des Films gequält werden, gehört das einfach zum perfekten Weihnachtsfest dazu. Es gab Zeiten, da hätte ich das „Aschenbrödel“ nur im Suff ertragen können. Aber heute schaue ich zumindest eine der unzähligen Wiederholungen von „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“ ganz gerne und das sogar meistens ziemlich nüchtern ...hi hi

Was wollte ich damit eigentlich wieder verdeutlichen? Traditionen gehören für mich zum Fest und die sollte man auch pflegen. Das betrifft nicht nur den Christbaum, den Kartoffelsalat mit Würstchen und die Familienzusammenkunft am Heiligabend, sondern auch die 82 Minuten lange Märchenstunde „Tři oříšky pro Popelku“ (tschechischer Titel von „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“) oder das weihnachtliche Konzert unseres Rockgeigers HANS DIE GEIGE bei Eggi in Ottendorf -Okrilla, sondern auch die Mugge von VICKI VOMIT UND DIE MISANTHROPISCHEN JAZZ-SCHATULLEN am 23. Dezember in Dresden.

Wie es aussieht, brauchen manche Leute vor dem Gabenfest und nach all dem Geschenkebesorgungs- und Festvorbereitungsstress noch so eine freudbetonte musikalische Auszeit.
Auch ich fieberte am 23. Schon auf der Arbeit dem Abend entgegen, denn VICKIs Weihnachtsmugge ist mein persönlicher Startschuss in die Festtage. Vor der Bühne ist meine Schaltstunde bei der alle Hebel von der Arbeits- und Stressfunktion auf Erholung und Entspannung gelegt werden. Vicki läutet also für mich die Auszeit von Hamsterrad ein und das sogar ziemlich lautstark.
Die Weihnachtstour von VICKI VOMIT durch einige ostdeutsche Städte ist ganz einfach Kult geworden und Dresden ist dabei neben Erfurt sowas wie die Hochburg.

„Vorfreude schönste Freude, Freude im Advent…“ lief auf der Fahrt nach Dresden zwar nicht in meinem Autoradio, aber Noddy Holder von der Glamrocklegende SLADE röhrte mit seiner unverwechselbaren Reibeisenstimme das ungewöhnliche und harte „Merry X-Mas everybody“ und ich plärrte lauthals mit. Da kann ich mir nicht helfen, wenn das Lied im Radio läuft ziehen sich meine Mundwinkel automatisch nach oben. Ich bekomme gute Laune und werde hinter dem Lenkrad meiner Koreakalesche zum Gesangsstar. Das hat auch etwas mit meinen Erinnerungen an die unbeschwerte Jugendzeit zu tun. In ganz alten Zeiten gab es auf den Schulhöfen nämlich nicht nur die Frage „PUHDYS oder RENFT“, sondern auch die damals weit wichtigere „SWEET oder SLADE“. Ich tendierte damals öffentlich eindeutig zu SLADE und RENFT. Später freundete ich mich auch mit dem Liedgut der anderen Bands an.

An Dresdens bekanntesten Liveclub „Tante Ju“ versammelten sich bereits die Fans und warteten bei dem einen oder anderen Bier darauf, dass die Uhrenzeiger weiter Richtung Konzertbeginn rücken. Ich habe übrigens als verantwortungsbewusster Kraftfahrzeuglenker Kaffee getrunken. Später gab es noch ein bleifreies (also alkoholfreies) Hopfenkaltgetränk hinterher. KARUSSELL-Fan Wolfgang M. war der erste mir persönlich bekannte Fan, der mir in der Tante Ju diesmal unter die Augen kam.
Wir postierten uns dann auch gemeinsam direkt in der ersten Reihe vor der Bühne. Bekannte Gesichter sieht man bei VICKI VOMIT-Muggen leider nicht mehr so viele wie früher. Deshalb habe ich mich auch noch riesig gefreut Melli und Alex von der Ex-Jugendbrigade Erzgebirge wieder zu treffen. Da wurden auch Erinnerungen an die VICKI VOMIT-Muggen im „Alten Schlachthof“ und an andere gemeinsam besuchte Konzerte wach. Damals waren wir oft und regelmäßig gemeinsam unterwegs. Zur Jugendbrigade gehörte ja auch unsere Tina mit dem Hut.

So ganz voll wurde der Saal zwar nicht, aber es war insgesamt doch ein ordentlicher Besucherrahmen für dieses Konzert. Da habe ich an selber Stelle auch schon anderes gesehen. Genervt haben mich eigentlich nur zwei Dinge: der Saal wurde relativ spät geöffnet und auch der Konzertbeginn verschob sich zeitlich ganz schön nach hinten.

Doch als das eingespielte Intro VICKI VOMIT UND DIE MISANTHROPISCHEN JAZZ-SCHATULLEN ankündigte, war alles wieder okay.
Mit „Hartz IV“ ging es gleich richtig rockig und zudem sozialkritisch los. Mancher Unwissende wird sich die ganze Zeit vielleicht fragen, wer ist denn dieser VICKI VOMIT eigentlich von dem uns Kundi hier etwas erzählen möchte? Deshalb gibt es an dieser Stelle ein paar kurze biografische Sätze

Hinter dem Künstlernamen VICKI VOMIT der Thüringer Musiker JENS HELLMANN. VICKI ist Baujahr 1963. Wie ich auch gehört er also der Generation 50+ an.
Er ist auch schon sehr lange als Musiker aktiv. In den frühen 80er Jahren war er Bassist der Erfurter Band PRINZZ mit KERSTIN RADTKE als Sängerin. Die Kapelle machte sehr NDW-lastige Musik und hatte mit "Ich steh auf DT 64" und "Liebe im Fahrstuhl" auch 2 recht erfolgreiche Lieder. Ende der 80er Jahre wandte sich die Kapelle der härteren Musik zu und benannte sich in BLITZZ um. BLITZZ existierte bis in die frühen neunziger Jahre. 1994 erschien das erste Album von VICKI VOMIT „Ein Schritt nach vorn“ und Lieder wie Arbeitslos und Spaß dabei" und "Wohin mit Omas Leiche" erlangten sehr schnell Kultstatus, auch weil diese Lieder auf diversen Party-Samplern Verwendung fanden. Auch ich wurde über so einen Sampler auf VICKI VOMIT aufmerksam. Es war Mitte der 90er Jahre eine Doppel-CD aus der Fetenhits – Reihe mit deutschen Songs u.a. Von RIO REISER („König von D.“), Achim Reichel („Aloha Heja He“) und eben VICKI VOMITs „Wohin mir Omas Leiche“, die ich zu Weihnachten geschenkt bekam. Dann war erstmal ein Jahrzehnt Ruhe mit VICKI bei mir. Mit den Segnungen des Internets nahm ich dann irgendwann die Spur auf und verfolgte aufmerksam, was der Mann so verzapfte. Nachdem ich den Mann erstmals live erlebt hatte, war ich für die Zukunft angefixt und fortan hatte ich VICKI VOMIT immer im Blick. Was dazu führte, dass ich immer wieder mit Begeisterung zu einigen seiner vielen Auftritte ging.

Heute ist der Künstler zumeist solo als Kabarettist und als Gastgeber der Reihe Comedy Lounge im Lande unterwegs. Diverse CD-Alben, Musik-DVDs und Kabarett-DVDs sind Beleg für VICKI VOMITs Schaffen. Die wenigen Konzerte mit den MISANTHROPISCHEN JAZZ-SCHATULLEN sind dabei für mich das Sahnehäubchen. VICKI VOMIT hat sich in den vielen Jahren eine treue Hörerschaft erspielt und ersungen. Dabei hat er sich aber auch menschlich und künstlerisch weiterentwickelt. Der anfangs von vielen belächelte angemalte Paradiesvogel mit der damals hälftig abgeschorenen Mähne ist aus der reinen Klamauk-Ecke längst herausgekommen. Er macht zwar immer noch auch alberne Sachen, aber er geht heute viel weiter. Mit seinen parodistischen, satirischen Texten greift er immer wieder auch heiße gesellschaftliche Eisen auf und dabei kennt er keine Tabubrüche. VICKI bezieht laut, deutlich und unmissverständlich Stellung gegen menschliche und gesellschaftliche Missstände. Manches Lied ist ziemlich starker Tobak, aber Kunst darf ruhig mal überzeichnen, überspitzen und provozieren. Die meisten Hörer sind heute intelligent genug die Botschaft aus dem jeweiligen Songs selbst heraushören zu können. Bitterböse, beißende Texte wie „Ronny wählt die Enn---pee---deee“ oder „Mir doch egal, ob der Neger verreckt“ sind heute leider nötig und ich finde man kann diese Themen auch mal so ansprechen wie VICKI VOMIT. Vielleicht bringt diese Holzhammermethode auch einige Menschen auf die richtige Denkspur. Versuch macht klug.

Gruß Kundi

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zuletzt bearbeitet 27.12.2015 21:42 | nach oben springen

#3

RE: Vicki Vomit & Die Misanthropischen Jazz-Schatullen 23.12.15 Dresden

in Konzertberichte 2015 27.12.2015 21:47
von Kundi | 2.002 Beiträge | 4582 Punkte

Konzertbericht Teil 2:

Doch kommen wir zurück an den Bühnenrand von „Tante Ju“ am vergangenen Freitag. VICKI VOMIT und seine Kapelle fetzten ordentlich los und mir fiel sofort auch die extrem gute Laune von VICKI himself auf. So freudig erregt habe ich ihn lange nicht erlebt. VICKI war richtig gut und ganz locker drauf. Ein Ausdruck dessen waren auch seine ansagenden Worte, dass die Band und er sich riesig auf diesen Abend in Dresden gefreut haben. Das gab der Mugge noch mehr Würze als sonst schon.

Das Publikum war sofort in Mitmachstimmung. Schon beim zweiten Lied "Tach, Herr Chef" stimmten die sangesfreudigen Konzertbesucher bei den Worten „ich mag sie nicht“ lautstark mit ein. Übrigens ist der Song gecovert. Das Original ist vom Liedermacher-Duo Joint Venture, welches aus Götz Widmann und dem leider bereits im Jahr 2001 verstorbenen Martin "Kleinti" Simon bestand. Auch die wechselnden Rufe nach VICKI oder Keyboarderin Ines, die das ganze Konzert über immer mal wieder aus dem Publikum zu hören waren, belegten die gute Stimmung im Saal und die Feierlaune der Leute. Band war also gut drauf, Publikum auch – was will man noch mehr? Licht und Ton gingen bei mir diesmal auch anstandslos durch. Es wurde eine richtig gute und sogar spektakuläre Mugge.

Da wäre auch noch über den Liedspielplan (für die Fremdsprachenkenner nenne ich mal zusätzlich das Wort Setlist) zu reden und der Plan hatte es diesmal in sich. Der Gute VICKI hatte doch tatsächlich einige der neueren Lieder auf den Zettel geschrieben: das Lied für Uli H. „Heiße Nächte in Landsberg“, das bereits weiter oben angesprochene „Ronny wählt die *ichmöchtedenNamendieserParteinichtschreiben*“ und „Es ist egal“. Doch knüppeldicke kam es gleich im ersten Viertel des Konzertes. Nach dem Lied „Weiche Birnen“ verdrückte sich der Frontmann und er bat vorher noch die Keyboarderin Ines das Publikum ein paar Augenblicke zu unterhalten. Das tat sie auch und stellte uns ihr Maskottchen vor. Es war eine Plüschfigur von Ernie aus der Sesamstraße.

Mit brachialem Sound à la RAMMSTEIN und einem als Adolf Nazi verkleideten VICKI wurde uns die bissige Satire „Braune Weihnacht “ förmlich um die Ohren geknallt. Das war schon starker Tobak und sicher nicht nur mir blieb das Lachen bei diesem von Vicki dargestellten über die Bühne marschierenden Adolf Nazi stecken.

Mir hat das sehr gut gefallen, dass VICKI VOMIT auch die derzeit „heißen Eisen“ in diesem Konzert angefasst hat. In seiner Anmoderation zu „Jesus“ sprach er davon, dass dieser damals ja auch als Flüchtlingskind geboren wurde. Ich finde, das passte sehr gut zur derzeitigen Migrationswelle und auch noch zum Weihnachtsfest.

Welche Sorgen und Nöte mit einer zum Islam konvertierten Freundin man haben kann, schilderte uns VICKI in dem witzigen „Meine Freundin“ dann auch noch. Das Lied ist aber schon etwas älter. Es stammt aus dem Jahr 2010. Richtig geil kommt immer die ans Liedende angefügte arabische Gesangseinlage. So ähnlich fängt der QUEEN-Song „Mustafa“ auch an.

VICKI VOMIT UND DIE MISANTHROPISCHEN JAZZ-SCHATULLEN klangen frisch, spritzig, rockig mit leichten Punkanleihen. Ganz so wie man es kennt und auch erwarten konnte. Da wehte schon ein herrlich druckvoller, fetter Sound mit ziemlicher Lautstärke durch die Halle.

Natürlich ist VICKI VOMIT der Kopf, Dreh-und Angelpunkt der Kapelle und das macht er alles auch ausgesprochen gut. Aber wir wollen auch nicht verschweigen, dass er sich dabei immer auf seine tolle Band stützen kann. Die Schlagzeugerin Claudia aus Chemnitz spielte erst ihr zweites Konzert mit den Jazz-Schatullen. Das erste Mal trommelte sie ja beim Funrock-Metal-Festival mit J.B.O., VICKI VOMIT und KurtL am 24.10.15 in Löbau. Sie hat sehr kraftvoll und mit vollem Einsatz getrommelt. Ich denke, nach dieser kleinen Tour ist sie jetzt in der Band richtig angekommen.

Ines, die Frau an den Tasten, hat wieder zuverlässig einen unaufdringlichen Klangteppich über die Songs gelegt. Sie hat aber auch mit markanten Tonfolgen richtig Eindruck gemacht. Bei „Durchfall im Weltall“ sang sie mit betörender Stimme die bekannte Melodie der TV-Serie „Raumschiff Enterprise“ (auch bekannt als „Star Trek“). Die Frau ist nicht „nur“ seit dem Jahr 2003 die Keyboarderin von VICKI VOMIT, sondern sie hat mit der Gothic-Metal-Band Xylonite Ivy auch noch ein eigenes Projekt auf Lager. Die Band hat unter anderem mehrmals auf dem Wave-Gotik-Treffen in Leipzig gespielt und sie hat der Öffentlichkeit auch schon CDs mit eigenen Songs vorgelegt.

Jeanine Langgemach, die verantwortliche Tieftönerin der MISANTHROPISCHEN JAZZ-SCHATULLEN butterte zum Rhythmus-Gefüge einen ordentlich grollenden und groovenden Bass hinzu. Auch die Frau versteht ihr Handwerk. Da wundert es nicht, dass sie auf den Spuren von Cliff Williams wandert. Jeanine ist nämlich auch eine AC/DC-covernde schwarze Rosie. Die Band Black Rosie hat sich als AC/DC-Coverband in der Szene einen sehr guten Ruf erspielt. Die Damen haben schon ganze Heerscharen von AC/DC-Fans zum Ausrasten gebracht. Ich renne der Kapelle übrigens schon ewig hinterher. Aber irgendwann klappt es. Ich habe bei meinen Recherchen zu diesem Bericht übrigens gelesen, dass Jeanine um das Jahr 2006 herum bei der Frauenrockband Na und gespielt hat. Das war mir auch neu. Ich weiß aber schon bei welcher Musikerin ich da mal nachhaken kann. Kleiner Tipp, sie ist Schlagzeugerin, hütet einen musikalischen Haufen „verrückter Vögel“ und kommt aus Meißen ;-)

Der in Schmölln beheimatete Gitarrist Tobias Hillig hat auch mitgespielt. Über Tobi habe ich ja dieses Jahr schon mehrmals im Zusammenhang mit Konzerten unter anderem von MasterPeace und EXILE geschrieben. Er ist ein einfach Virtuose und Saitenhexer vor dem Herrn. Ich spar mir jetzt auch alle seine Bands aufzuführen, verweise aber hiermit noch darauf, dass im Januar 2016 die 3HIGHligen (ZÖLLNER, HERZBERG und Michaelis ) auf Tour gehen und Tobi wieder als Scheinhighliger mit von der Partie ist.

Natürlich verzichteten VICKI VOMIT UND DIE MISANTHROPISCHEN JAZZ-SCHATULLEN an so einem schönen Vorweihnachtsabend auch nicht auf ihre Partykracher.
Bei Titeln wie "Mandy ist ein Opfer der Mode", "Wohin mit Oma's Leiche" oder "Küssen mit Angelika" ging die Meute in der Halle auch richtig ab.

Das Publikum war begeistert und forderte nachdrücklich einen kräftigen Nachschlag an Livemusik. Dem Ersinnen der Fans kam die Band gerne nach und spielte als Medley zusammengefasst einige bekannte Und beliebte Stücke wie "Arbeitslos und Spaß dabei", "kleine Meerjungfrau", "Ich habe Steffi Graf gekillt", "Liebe mit Claudia", „Durchfall im Weltall“ und „Jeanette hat Pickel“. Nach dieser ordentlichen Fatsche konnte Weihnachten eigentlich kommen. Ich bin mir sicher, dass viele Besucher dieses Konzertes am Heiligabend mit ihrem Weihnachtsbaum um die Wette strahlten als sie in einer ruhigen Minute an VICKI VOMIT UND DIE MISANTHROPISCHEN JAZZ-SCHATULLEN dachten. Natürlich hoffen wir schon jetzt auf den 23.12.2016, denn alle Jahre wieder kommen VICKI und seine MitstreiterInnen in die sächsische Landeshauptstadt.

Gruß Kundi

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 27.12.2015 21:49 | nach oben springen


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