#1

FALKENBERG UND DIE BAND 21.11.15 Pirna

in Konzertberichte 2015 22.11.2015 21:58
von Kundi | 2.002 Beiträge | 4582 Punkte

Ein erstes und ganz kurzes Fazit:

Dieser Abend ging mal wieder unter die Haut.
FALKENBERG UND DIE BAND begeisterten das Publikum im gut besuchten Q 24 mit neuen Liedern vom aktuellen Album "Geliebtes Leben" und mit alten sowie nicht ganz so alten Hits.
Die Zuhörer erlebten einen FALKENBERG, wie wir ihn lieben: musikalisch niveauvoll und abwechslungsreich, menschlich sympathisch und kommunikativ. Mit seinen gesprochenen Gedankengängen, seine Blicken, seiner Mimik und Gestik gab der Hallenser uns zusätzlich zu den Texten seiner Lieder mehr als einen Anreiz über das Leben, über Freiheit, über Leben und Tod und das aktuelle Geschehen rings um uns her nachzudenken. Das mag manchem Leuten unbequem sein, aber denkfaule Leute gehen sowieso nicht zu FALKENBERG. Ja, manche von FALKENBERGS Wahrheiten sind auch unbequem und das ist gut so.

Es war ein außergewöhnlicher und intensiver Abend mit einer tollen Band und mit dem besten Falkenberg aller Zeiten. Ja, ich schrieb in einem früheren Konzertbericht schon mal etwas vom besten FALKENBERG aller Zeiten. Aber der Mann kann sich wirklich selbst immer noch mal toppen und er ist noch lange nicht am Ende seiner Möglichkeiten.

Einen Bericht versuche ich im Laufe der Woche nachzureichen. Hier sind aber schon mal erste Fotos.

Gruß Kundi.

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zuletzt bearbeitet 22.11.2015 22:03 | nach oben springen

#2

RE: FALKENBERG UND DIE BAND 21.11.15 Pirna

in Konzertberichte 2015 22.11.2015 22:07
von Kundi | 2.002 Beiträge | 4582 Punkte

Fotos Teil 2

Gruß Kundi

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zuletzt bearbeitet 22.11.2015 22:11 | nach oben springen

#3

RE: FALKENBERG UND DIE BAND 21.11.15 Pirna

in Konzertberichte 2015 23.11.2015 17:49
von Lissi | 61 Beiträge | 141 Punkte

Einen Bericht von mir wird es nicht geben ....
Nur soviel, es war ein schönes musikalisches Erlebnis mit Falkenberg und Band. Natürlich war der Abend wie immer zu kurz, auf jeden Fall für alle Diejenigen,die Ralf gerne zuhören und nicht nur wenn er singt ...

LG Lissi

aber ein paar Bilder auch von mir

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zuletzt bearbeitet 23.11.2015 18:13 | nach oben springen

#4

RE: FALKENBERG UND DIE BAND 21.11.15 Pirna

in Konzertberichte 2015 24.11.2015 05:06
von Kundi | 2.002 Beiträge | 4582 Punkte

Noch ein paar Bilder von mir.

Gruß Kundi

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zuletzt bearbeitet 24.11.2015 05:13 | nach oben springen

#5

RE: FALKENBERG UND DIE BAND 21.11.15 Pirna

in Konzertberichte 2015 24.11.2015 07:05
von PMausM | 1.524 Beiträge | 3211 Punkte

Freue mich über die Eindrücke, lieber Kundi. Ja, er hat was zu sagen, selbst wenn er nicht singt. Sehe ich auch so. Aber wenn er singt, dann trifft er auch den Nagel auf den Kopf. Und er hat eine geniale Art, mit dem Publikum um zu gehen und sie einzubeziehen. Der Song ist das Beste, was ich die letzten Jahre von ihm gehört habe.


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#6

RE: FALKENBERG UND DIE BAND 21.11.15 Pirna

in Konzertberichte 2015 26.11.2015 19:07
von Kundi | 2.002 Beiträge | 4582 Punkte

Nach längerer Zeit saß am vergangenen Sonnabend neben mir mal wieder eine Co-Pilotin in meinem Personenkraftwagen mit Migrationshintergrund. Ich fahre ja einen Koreaner, welcher in einem Werk des Herstellers in der Slowakei gebaut wurde und anschließend über ein anderes europäisches Land bis zum Händler meines Vertrauens gelangte. Der Wagen hat sich gut in den einheimischen Straßenverkehr integriert und rollt fleißig über die Pisten. Auch technisch gab es nach dem Ablauf von 3 Jahren und mehr als 110 000 gefahrenen Kilometern vor einer Weile durch den Sachverständigen der dafür zuständigen Prüforganisation anstandslos die Genehmigung weitere 2 Jahre auf deutschen Straßen zu verkehren.

Der blechverkleidete Motorpferdestall rollte emsig und klaglos seinem Ziel entgegen. Die Fahrstrecke nach Pirna war/ist im bestens bekannt, denn diese nimmt er regelmäßig unter seine Räder, um seinen Besitzer zu seiner Arbeitsstelle zu bringen. Diesmal waren höchstens die Zeit und der Wochentag etwas ungewöhnlich, denn an einem Sonnabendabend ist er sonst auf ganz anderen Strecken unterwegs. Am Rande der Altstadt und in Elbnähe wurde der Kleine dann erstmal abgestellt und wir nahmen die letzte Teilstrecke bis zum Q 24 unter die Sohlen unserer Schuhe. Diesmal hatte ich mit den Veranstaltern auch gar nichts zu meckern. Nach der (Fast-)-Pleite im März beim Konzert von JÜRGEN KERTH hatte ich diesmal um ganz sicher zu gehen kurz vor Abfahrt noch telefonisch zwei Tickets reserviert. Die Dame am anderen Ende der unsichtbaren Kommunikationsleitung war sehr freundlich und hilfsbereit und am Einlass klappte dann auch alles. Mit Tickets und den obligatorischen Erkennungsstempeln auf Händen bzw. Unterarmen betraten wir dann die bekannte Kultureinrichtung.

Die Zeit bis zum Konzertbeginn lief runter und die Besucherzahl stieg im Gegensatz dazu an.
Gegen 20.00 Uhr war stand das Publikum dann schon richtig unter Erwartungsspannung. Aber erst sprach noch ein Herr vom Q 24. Das ist an diesem Ort Usus. Er wies auf die nächsten Veranstaltungen hin und stimmte die Leute dann kurz auf das nun folgende Konzert ein. Unter anderem gab es für dieses Konzert einen örtlichen Sponsor und von dieser Firma war en auch Mitarbeiter anwesend. Außerdem wurde durch Befragung des Publikums festgestellt, dass nicht nur Pirnaer an diesem Abend den Weg ins Q 24 gefunden hatten. Unter anderem waren auch Menschen aus Schwarzenberg, Dresden oder Göda anwesend. Endlich, endlich gab der Sprecher nun die Bühne frei.

Es war ja ein FALKENBERG UND DIE BAND-Konzert und so war es auch nicht verwunderlich, dass zunächst die 3 Männer der Band auftauchten. Sie wurden schon mit einem Willkommensbeifall bedacht, aber der brandete noch mehr auf als FALKENBERG die Bühne betrat. Wie gewohnt war Ralf Schmidt wieder ganz der man in black. Alles andere wäre ja auch eine riesige Überraschung gewesen ;-). Da die Musiker der Band zwar nicht ganz in schwarz gekleidet werden, aber doch die dunklen Farbtöne vorherrschten, erweitere ich das Bild jetzt mal großzügig und schreibe einfach die men in black waren vollzählig auf der Bühne im Q24 angekommen.

"Geliebtes Leben" - so heißt das aktuelle Album von FALKENBERG und so hieß auch der Auftaktsong dieses Konzertes. Nachdem FALKENBERG auf der Vorgänger-Scheibe das Thema Freiheit in all seinen Facetten so grandios beleuchtet hatte, hat er mit "Geliebtes Leben" einen weiteren Kracher aufgelegt. Der aktuelle Tonträger FALKENBERGs ist wieder ein sehr persönlicher und thematisch in sich geschlossener Ausritt in ein sehr spannendes und eigentlich unerschöpfliches Thema: das Leben. Das Thema ist sicher ein weites Gedankenfeld und mit einer CD allein kann man es sicher nicht beackern, aber der Hallenser Musiker Ralf Schmidt hat doch einen ziemlich breiten Streifen davon umgepflügt und neue Gedankensaat gelegt, die bei vielen suchenden und selber denkenden Wesen auch aufgeht.
Man kann "Geliebtes Leben" sicher auch als Konzeptalbum beschreiben. Nein, die Scheibe ist nicht glattpoliert, nicht musikalisch und schon gar nicht textlich. Sie ist auch keine Gebrauchs- oder Handlungsanweisung. Aber sie gibt grandiose Denkanstöße. "Geliebtes Leben" ist selbst auch fragend, suchend und selbstverständlich auch ein bissel widerborstig. Diese Lieder rufen dich praktisch dazu auf mal raus aus der genormten Spur und den täglichen Trott zu kommen, sich mal Zeit zum Nachdenken über das Leben zu nehmen.

Leben an sich ist spannend, Leben ist Veränderung und ständiger Wandel. Unser Dasein verläuft nicht geradlinig, sondern auf und ab. Höhepunkte und Krisen, Erfolg und Niederlage, Liebe und Hass, Gesundheit und Krankheit, Freude und Leid gehören zum Leben eines jeden von uns und auch der Gevatter Tod gehört dazu. Das Leben des einzelnen Individuums ist aber auch nicht losgelöst vom gesellschaftlichen Leben zu sehen.

Einen Teil dieser Lieder von "Geliebtes Leben" und später auch ein paar Songs aus dem umfangreichen Songfundus des Meisters konnten wir in Pirna live erleben. Dabei hörten wir auch die musikalische Breite von der sanften Ballade bis zur dröhnenden und krachenden Rocknummer. Den bei verschiedenen Liedern die Instrumente wechselnden FALKENBERG sind wir ja seit Jahren gewöhnt und auch das mögen wir an ihm. Aber dass er auch eine dröhnende, kräftig rockende E-Gitarre spielen kann und musikalisch den harten Rocker raushängen kann, haben manche noch nicht gewusst. Auch das ist FALKENBERG - wandelbar wie ein musikalisches Chamäleon und sich immer wieder neu erfinden und das ohne irgendwelchen Trends hinterher zu jagen.

Der Rodeoclown, der mit seinen Ablenkungsmanövern, den vom wildgewordenen Bullen oder Pferd gefallenen Reitern selbstlos den AR*** und damit vermutlich oft auch das Leben rettet hat FALKENBERG auch zu einem Lied inspiriert. Diese Rodeoclowns gibt es nicht nur beim Rodeo. Schaut euch im wahren Leben um. Wie oft rettet eine unscheinbare Person irgendjemand durch ein Wort, ein Manöver oder eine Arbeit selbstlos die wirtschaftliche Existenz, das Leben oder sonstiges.

"Was würdest du tun" - diese Ballade ist doch angesichts der aktuellen Flüchtlingsströme, die aus den Kriegsgebieten dieser Welt nach Europa aufbrechen, wirklich tagesaktuell. Dabei war die Situation als FALKENBERG dieses Text schrieb noch gar nicht so extrem. Jeder Leser bzw. Leserin dieses Berichtes sollte sich selbst mal ehrlich befragen, was er/sie tun würde, wenn er/sie in der Situation wie viele der Flüchtlinge wären. Dieser FALKENBERG erwischt uns immer wieder mit seinen Denkanstößen. Er hält uns den sprichwörtlichen Spiegel vor, das ist manchmal unangenehm, wenn man sich ertappt fühlt. Aber so lange man immer noch ehrlich in den Spiegel schauen kann, ist Hopfen und Malz nicht verloren. FALKENBERG fand in der Anmoderation zu "Was würdest du tun" auch wieder sehr persönliche Worte. Er erzählte von seiner Familie, welche im letzten Weltkrieg aus dem Baltikum vor den russischen Truppen flohen. Ihn haben deren Erzählungen immer sehr berührt und er kann deshalb vieles in der heutigen Zeit nachvollziehen.

"Deine tanzenden Vögel" erzählen von Liebe und es ging musikalisch auch dazu passend etwas verhaltener zu Sache. Da konnte man mal unauffällig Luft holen.Von den neuen Liedern gefiel mir "Menschensammler" besonders. Auch hierzu konnte FALKENBERG viel erzählen. Ganz ehrlich, wir kennen doch alle solche Dummschwätzer, Worthülsenklopfer, Parolenplärrer und Dünnbrettbohrer, die eigentlich überhaupt nix auf der Tasche haben und denen trotzdem die Leute(zumindest ein Teil davon) nachlaufen. Diese Typen gibt es in der Arbeitswelt, in der Politik und sogar im Freizeitbereich. Ich habe sogar in der Musikszene schon einige dieser schlechten Beispiele erlebt. Da tun mir manchmal die Bands schon leid, dass sie solche „Unterstützer“ haben. Diesen Typ Mensch gibt es aber in Ost und West gleichermaßen. Manchmal ist es mir unerklärlich, dass solche Typen mit ihrer Art überhaupt bei Menschen ankommen.

Übrigens hatte der Herr Schmidt während der Mugge mit einigen Problemen zu kämpfen. Seit dem Ausladen seines Pianos für die Bandprobe am Freitag in Dresden hatte er gesundheitlich einige Einschränkungen. Horst Schlämmer( von Hape Kerkeling erfundene Kultfigur) würde sagen der hatte Rücken. FALKENBERG hatte sich kurzfristig mit Wärmepflaster und Ibuprofen gedopt um das Konzert durchzustehen. Für seine jüngeren Kollegen von der Band war das natürlich ein toller Grund zu der einen oder anderen Neckerei. Bassist Adrian Kehlbacher schoss dabei den größten (Spaß-)Vogel ab: "Ich hebe dich nicht auf, wenn du umfällst." Da musste selbst FALKENBERG schmunzeln.

Nach einer Rauchpause für alle Beteiligten ging das FALKENBERG UND DIE BAND-Programm im Q 24 munter in seine zweite Runde. Es kamen die bekannteren Lieder wie "Vor den Kathedralen", "Wolf unter Wölfen" und das für mich wunderbare, poetische musikalische Entschleunigungsstück "So nah vorm nächsten Meer". Ich freute mich auch über das von vielen im Publikum immer trotziger mitgesungene "Osten". Das Lied hat FALKENBERG ja mal ursprünglich für HARRY JESKEs Soloalbum "und tschüss" geschrieben. In der Interpretation von Ralf Schmidt „Osten“ hat es aber wesentlich mehr Tiefe und Biss für mich. FALKENBERGs aufrüttelnder „Freiheit“- Song fehlte ebenfalls nicht.

Vor „Eine Nacht“ aus der STERN MEISSEN-Zeit erzählt er wieder die Geschichte wie er in Leipzig nachmittags vor einem Konzert allein auf Entdeckungstour durchs Kongresszentrum am Zoo ging und dabei ein altes Klavier entdeckte und einfach so zu klimpern begann. Dieses gespielte Motiv war dann der Grundstein für „Eine Nacht“. Natürlich kannten wir als regelmäßige FALKENBERG-Muggenbesucher diese Story schon, aber es ist immer wieder schon sie zu hören.

Der Refrain von „Wo alle sind“ wurde vom Publikum aktiv in der Form des Mitsingens mitgestaltet. Ich dachte mir dabei aber auch so „ wo alle sind will ich nicht sein, aber ich bin froh, dass ich gerade hier in Pirna bin und dieses tolle Konzert miterleben darf". Solche Abende sind so wichtig wie das tägliche Brot und das tägliche Wasser. Ohne Kunstgenuss würde ich doch seelisch verkümmern.

Einen FALKENBERG lässt man doch nicht so einfach von der Bühne. Zugaben müssen einfach sein, da kann er Rücken haben wie er will und natürlich ließ er sich auch nicht betteln. Ganz im Gegenteil, er hatte mit „Erdbeeren im Schnee“, „Mann im Mond“ und „Besoffen und verliebt“ noch 3 richtig gute Songpfeile in seinem Liederköcher. Damit traf er bei den Anwesenden genau ins Schwarze.

Ich habe jetzt sehr viel vom Konzert und von FALKENBERG geschrieben, aber ich möchte keinesfalls die Musiker der Band unerwähnt lassen. Die 3 Männer waren nämlich ebenfalls großartig und sie haben dem Meister musikalisch einen sehr guten Rückhalt gegeben und zeitweise auch ziemlich gut Druck aufgebaut. Nun möchte ich euch die 3 Herren noch ganz kurz und schmerzlos vorstellen.

Wir fangen an mit Bassist Adrian Kehlbacher, der sein Handwerk an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ unter anderem bei Jäcki Reznicek vervollkommnete. Heute ist er selber auch als Lehrer an einer Musikschule tätig. Als Musiker ist er in mehreren Bands aktiv (BOE VAN BERG, WESTBALKONIA, 108FAHRENHEIT) Gerade die letztgenannte Kapelle 108Fahrenheit ist nicht ganz ohne, denn da scharen sich die Musiker um keinen geringeren als KAI NIEMANN. Er hatte mit dem ironisch-frechen „IM Osten“ einen ziemlich großen Hit, welcher im Jahr 2001 sogar Platz 4 der Charts erreichte und mehr als 300 000 Mal verkauft wurde. Etwa 8 Jahre später bewies NIEMANN mit „ Wir sind das Volk“ dass „Im Osten“ keine Eintagsfliege war. Die jetzige NIEMANN-Band 108Fahrenheit hat dieses Jahr mit „Mein Herz“ ein neues Album vorgelegt.

Gitarrist Thomas Hübel ist ebenfalls als Gitarrenlehrer tätig. Außerdem trommelt er in Bands wie THE JARUSELZKIS, PRIME TIME und der JAZZ55-Band. Die letztgenannte Formation hat ihren Namen vom S 55 abgeleitet. Das S 55 befand sich in der Schmiedestraße 55 zu Pirna und war als Jugendbegegnungsstätte der Vorläufer des heutigen UNIWERKES. Dort gab es regelmäßig auch Jazz-Veranstaltungen und JAZZ55 war so etwas wie die Hausband.
Auch bei den Dresdner Jazzrockern HUB 4 ist er aktiv. Zusammen mit Adrian Kehlbacher spielt er ebenfalls in der neu gegründeten Band ADGAR.

Schlagzeuger Friedrich „Friede“ Hentze trommelte einige Jahre bei BABY UNIVERSAL. Heute gibt er seine Kenntnisse als Lehrender auch an den Nachwuchs weitert. Außerdem ist er in einige Projekte verstrickt. So hat er an dem Rockmusical Die Harzschützen“ mitgewirkt. Übrigens wird dort auch die schöne Verkürzung Rocksical statt Rockmusical benutzt. Friede Hentze war übrigens der einzige Gastmusiker, der an „Geliebtes Leben“ mitgewirkt hat. Alle anderen Instrumente hat FALKENBERG selbst eingespielt. Ein weiteres Projekt an dem er beteiligt ist, nennt sich Mikrofieber. Dort kann sich jeder Freizeitsänger bewerben, der mal öffentlich mit einer Band auftreten möchte um seinen Lieblingssong zu singen. Das Projekt wurde in Halle ins Leben gerufen und mittlerweile gibt es auch schon in Dresden solche Mikrofieber-Veranstaltungen. Friede ist Organisator des Ganzen und er trommelt natürlich auch während der Shows.

Übrigens war nach der Mugge natürlich noch Zeit und Gelegenheit um eine CD zu kaufen, ein Autogramm zu erhaschen oder einfach mit den Musikern ins Gespräch zu kommen. FALKENBERG weiß ja, was er an seinen Sympathisanten und Freunden hat. Deren Feedback ist ihm auch wichtig. Er pflegt die Kontakte zu seinem Publikum übrigens aus Überzeugung.

Lissi und ich brachen aber ziemlich schnell in Richtung Heimat auf. Auf der Heimfahrt tauschten wir unsere Eindrücke aus und wir waren uns wieder mal einig, dass wir wieder einen zauberhaften Abend mit einem der besten Liederschreiber und Sänger des Landes erlebt haben. Wir finden immer wieder gerne den Weg zu seinen Konzerten.


Gruß Kundi


zuletzt bearbeitet 30.11.2015 13:20 | nach oben springen

#7

RE: FALKENBERG UND DIE BAND 21.11.15 Pirna

in Konzertberichte 2015 27.11.2015 07:20
von PMausM | 1.524 Beiträge | 3211 Punkte

Lieber Kundi, du schreibst immer schöne Konzertberichte. Aber das ist das Beste und Persönlichste, was ich in der letzten Zeit von dir gelesen habe.
Gehe inzwischen auch lieber zu Bands, die mit ihrer Musik das Thema Menschlichkeit aufgreifen und da was zu sagen haben. Wer nur Trallala verbreitet, wir auch so ein Publikum ernten.
Hatte das große Vergnügen, Falkenberg in der letzten Zeit zwei Mal zu sehen. Er hat mir einfach gut getan, in diesen irren Zeiten. Ich hatte wieder bissel mehr Mut und Zuversicht.
Mut ist meiner Meinung nach nicht, Mannheimer Net zu liken oder mit seinen geklauten Beiträgen bei FB Obdachlose gegen Asylanten auszuspielen.
Mut bedeutet für mich, für Menschen einzutreten und die "Menschensammler" zu entlarven. Wenigstens für sich selber. Mehr kann man in diesen Zeiten eh nicht mehr tun.
Freue mich für Falkenberg, Haase, Aufsturz, Eric Fish und viele andere, dass ihre Konzerte immer noch so gut besucht sind. Es gibt tatsächlich noch Leute, die die Botschaft auch hören wollen.


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