#1

ROCKHAUS 28.08.15 Altstadtfest Görlitz

in Konzertberichte 2015 31.08.2015 05:19
von Kundi | 1.994 Beiträge | 4566 Punkte

ROCKHAUS beendete am Freitag ihre Sommerhit-Tour mit einem schönen und gut besuchten open air-Konzert auf dem Görlitzer Obermarkt im Rahmen des Altstadtfestes 2015.
Die kleine Sommertour begann ja im Juni mit dem Auftritt bei den Deutsch-russischen Festtagen in Berlin-Karlshorst. Natürlich krachte es musikalisch ordentlich in Görlitz. ROCKHAUS spielte ca 105 Minuten.Den ersten Teil des Konzertes gestaltete die Band mit Liedern der letzten beiden Alben "Positiv" und Treibstoff". Im Laufe der Mugge wurde der Spannungsbogen richtig gut aufgebaut, denn zum Ende hin folgten noch einige der legendären ROCKHAUS-Hits aus unserem ersten Leben von "Gefühle" bis "I.L.D.".

Diese Tour ist zwar Geschichte, aber ROCKHAUS ist im Herbst noch auf der "Therapie"-Tour zu erleben. Das dazu gehörige Album erscheint am 18.09.2015. Im Oktober und November rockt die Band sich dann durch Deutschland und ist dabei bestimmt auch in eurer Nähe zu erleben.

Hier sind erstmal Bilder aus Görlitz. Ein kleiner Bericht zur Mugge folgt in Beitrag #4 dieses Themenfadens
Gruß Kundi

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zuletzt bearbeitet 01.09.2015 21:38 | nach oben springen

#2

RE: ROCKHAUS 28.08.15 Altstadtfest Görlitz

in Konzertberichte 2015 31.08.2015 05:28
von Kundi | 1.994 Beiträge | 4566 Punkte

Fotos ROCKHAUS in Görlitz Teil 2.

Gruß Kundi

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zuletzt bearbeitet 31.08.2015 05:34 | nach oben springen

#3

RE: ROCKHAUS 28.08.15 Altstadtfest Görlitz

in Konzertberichte 2015 01.09.2015 05:14
von Kundi | 1.994 Beiträge | 4566 Punkte

Die Wartezeit auf meinen Konzertbericht könnt ihr euch mit diesen Fotos noch etwas verkürzen.
Das geht halt nicht schneller bei mir.

Gruß Kundi

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zuletzt bearbeitet 01.09.2015 05:20 | nach oben springen

#4

RE: ROCKHAUS 28.08.15 Altstadtfest Görlitz

in Konzertberichte 2015 01.09.2015 18:25
von Kundi | 1.994 Beiträge | 4566 Punkte

Wenn ich allein zu einem Konzert fahre, kreisen meine Gedanken oft um die Musiker bzw. Band, die mich am Zielort erwarten. Ich gehe dabei gedanklich meine Erinnerungen und mein Wissen über diese durch. Oft lege ich auch entsprechende Scheiben in den CD-Abspieler meines Autos und lasse den Gedanken freien Lauf. Manchmal kommen da längst vergessene Sachverhalte, Erinnerungen, Emotionen zum Vorschein und gleichzeitig steigert sich dabei meine Vorfreude von Meter zu Meter. So war es auch am vergangenen Freitag. ROCKHAUS spielte in Görlitz auf dem Altstadtfest und diesen Termin hatte ich schon sehr lange für mich festgezurrt. Es ist nämlich schon wieder ein paar Jahre her, dass ich bei diesem Ensemble am Bühnenrand stand. Eine Stippvisite bei ROCKHAUS war also mehr als überfällig. Das erklärte vermutlich auch meine vom Muggenfieber ausgelöste Hibbeligkeit.
Auto und Gedanken liefen wie geschmiert um die Wette.

Als ROCKHAUS Anfang der 80er Jahre auftauchte, war das schon etwas Besonderes.
Die Jungs waren ganz anders als viele etablierte Kapellen. Sie wirkten und spielten frisch, frei geradeaus und drauflos. Die Band präsentierte sich ziemlich abgefahren. Ich hatte zur damaligen Zeit den Eindruck, dass sie sogar frech und sogar etwas respektlos war. die jungen Kerle ließen doch tatsächlich in einem TV-Beitrag der TV-Jugendsendung rund des DDR-Fernsehens doch tatsächlich den sinngemäßen Satz fallen, dass sie eines Tages die PUHDYS ablösen wollten. Das war im Jahr 1981 oder so in der Drehe. Ich glaube mich dunkel zu erinnern, dass es so eine Art Bandporträt war. Diese Aussage sorgte natürlich unter den Musikfans für Beachtung bis hin zur Aufregung. Manche lachten die Band für diese Aussage glatt aus, andere ärgerten sich darüber und es gab auch viele, die darüber schmunzelten. Geschadet hat dieses Interview bzw. Bandporträt ROCKHAUS offensichtlich jedoch nicht, aber der Bekanntheitsgrad der Band stieg enorm.

Ich nahm das alles zur Kenntnis, aber mit ihren ersten erfolgreichen Produktionen in Rundfunk/TV wie "Bonbons und Schokolade", „Ich muss darüber quatschen“ und "Ferien mit Helene" rutschte ROCKHAUS bei mir gleich in die Kategorie Pubertätsrock. Das geschah allerdings nur wegen der auf das ganz junge Publikum gerichteten Texte. Musikalisch war das zwar rockig, modern und an internationalen Trends (New Wave, NDW) ausgerichtet, aber die Texte waren so gar nicht meins. Für diesen Pubertätsrock fühlte ich mich einfach zu erwachsen. Auftritte vom ROCKHAUS im TV habe ich aber ganz gerne geschaut, denn das wilde, ungestüme Auftreten in Verbindung mit den Klamotten war schon sehr ausgefallen und wurde von vielen Älteren als Provokation empfunden. Mike Kilian war zum Beispiel in kurzen Trikot, Turnhosen und mit verschiedenfarbigen Leggins bzw. Strümpfen an den Beinen im TV zusehen. Was aber überhaupt nicht ging, war für mich "Disko in der U-Bahn". Dieses Hip-Hop / Rap - Gestammel war für mich schlicht musikalische Umweltverschmutzung.

Als ROCKHAUS endlich dem Pubertäts-Rock adé sagte, ging es richtig vorwärts und mit der LP „ I.L.D:“ katapultierte sich die Band im Jahr 1988nicht nur in die die oberste Rockliga des Landes, sondern auch in mein Muggenpilger-Herz. Rockhaus war erwachsen geworden und rüttelte tatsächlich ein bisschen am Thron der PUHDYS. Der Thron fiel zwar noch nicht um, aber ins Wanken geriet er schon. "I.L.D.“ wurde Lied des Jahres in den DDR-Hitparaden und die schwarze Langrille wurde „LP des Jahres“. Die PUHDYS hatten 1988 allerdings auch kein neues Material veröffentlicht. Dieses "I.L.D."-Album haute mich damals von den Socken und noch heute finde ich die Platte sensationell. Es ist eine der besten Veröffentlichungen auf dem Rocksektor von AMIGA.

Rockhaus bewies im Folge-Jahr, dass das keine Eintagsfliegen waren und sie sich auch gegen die ganz großen Bands wie PUHDYS, SILLY, KARUSSELL durchsetzen können. 1989 schaffte es die Band nämlich mit dem Song „Mich zu lieben“ wieder an die Spitze der Rundfunk-Charts im Osten. Die PUHDYS landeten damals mit „Kleiner Planet“ lediglich auf Platz 4. Lange ist es her, aber die Zeit ist nicht stehen geblieben.

Mitte der 90er Jahr stand die Band plötzlich mit neuem Sänger da (Acki Noack) und löste sich wegen interner Differenzen sogar 1998 auf. Es ist den PRINZEN zu verdanken, dass sich im Jahr 2005 die ROCKHAUS-Musiker wieder zusammenrauften. Die Musik-Adeligen aus Leipzig wünschten sich damals ROCKHAUS als Vorband. Die Freundschaft zwischen Mike Kilian und Tobias Künzel half dabei natürlich. Das funktionierte und seit diesen Tagen kann man ROCKHAUS in Abständen wieder live erleben. Mit "Positiv" (2009) und "Treibstoff"(2012) sind auch 2 Alben mit neuen Songs erschienen. Es sind tolle Rock-Scheiben, die eigentlich einen Siegeszug durch das ganze Land verdient hätten. Aber die gesamtdeutsche Medienlandschaft vernachlässigt ROCKHAUS leider sträflich. So bleibt der Erfolg der Band fast ausschließlich auf den Osten beschränkt. Wir wissen auch, was wir an dieser tollen Band haben und freuen uns über alle Aktivitäten der Band.
Am18. September erscheint das neue Album "Therapie" und natürlich gibt es auch eine Tour dazu.

Nach 50 Kilometern fuhr ich in die Stadt an der Neiße ein und drehte erstmal eine Ehrenrunde rund um den Obermarkt bis ich am Kaisertrutz, praktisch in Steinwurfweite von der Bühne entfernt, einen Pausenplatz für mein Galoppomobil fand.

ROCKHAUS beendete mit dem Konzert im Rahmen des Altstadtfestes 2015 am Freitag auf dem Görlitzer Obermarkt ihre Sommerhit-Tour. Die Tour begann ja im Juni mit dem Auftritt bei den Deutsch-russischen Festtagen in Berlin-Karlshorst und führte die Band unter anderem auch an die Ostsee.

Der Beginn des Konzertes war mit 22.00 Uhr relativ spät angesetzt. Ich war gespannt, ob sich das negativ auf die Besucherzahlen auswirken würde. Ich war ungefähr 45 Minuten vorher am Ereignisort und da sah es von den Besuchern her vor der Bühne noch etwas dünne aus. Das änderte sich aber schlagartig als es in die heiße Phase des Konzertabends ging. Plötzlich war der freie Platz vor der Bühne nicht mehr frei und die Leute drängten sich dicht an dicht. Darunter waren offensichtlich auch einige Mitglieder des ROCKHAUS-Fanclubs "Gnadenlose Träumer". Ansonsten war das Publikum sehr gut durchgemischt, Augenscheinlich waren Männlein und Weiblein von 18 - 80 Jahren vor der Bühne versammelt. darunter waren auch nicht wenige, die sonst kaum Konzerte besuchen. Die vielen Sitzplätze an den Biertischen hinter der Freifläche waren auch fast ausnahmslos belegt. Der Punkt ging schon mal jeweils zur Hälfte an die Organisatoren des Altstadtfestes
(diese hatten mit ROCKHAUS wirklich einen dicken Fisch an Land gezogen) und an die Band selbst.

Die Musiker nahmen unter dem wohlwollenden, teils schon begeisterten Beifall die Bühne In Beschlag und begannen zu spielen. Doch was war das? Mike Kilian stellte seine Gitarre wieder hin und stürmte von der Bühne. Die verbliebenen Musiker spielten weiter und improvisierten dabei. Richtig wusste keiner, was los ist. Aber das Rätsel löste sich als Mike Kilian mit seinem Tablet-PC wieder auftauchte und diesen am Mikrofonständer befestigte. Da hatte der Mann doch glatt sein elektronisches Textgedächtnis vergessen. Ich schmunzelte in mich hinein. Diese Tablet-PCs wurden in den letzten 12 Monaten als Alternative zum herkömmlichen Teleprompter immer beliebter.

Das war in Görlitz letztendlich ein ziemlich langes Vorspiel zu „Blutrot“ und die Band schob mit „Wir“, „Leben“ und „Allein“ gleich noch etwas „Treibstoff“-Songmaterial hinterher. Hier war schon hörbar, dass ROCKHAUS live immer noch eine Ecke ruppiger und ungeschliffener klang als bei den Studioaufnahmen. Das war schon immer so, dass bei ROCKHAUS-Konzerten musikalisch und auch sonst die berühmte Lucie abging so verehrt. Auch dafür wird die Band so verehrt. Zum Teil wurden in Görlitz Lieder sogar in einer längeren Fassung gespielt. So wurde das Ende bei „Wir“ oder „Allein“ nach meinem Eindruck deutlich herausgezögert. Die Musiker legten sich wieder ordentlich und mit Herzblut ins Zeug.

ROCKHAUS stand und steht ja für ehrliche, handgemachte Rockmusik mit nachvollziehbaren deutschen Texten. ROCKHAUS-Texte stehen also nicht für hochtrabendes Geschwafel oder pseudointellektuellen Dünnpfiff. Ganz im Gegenteil, die Band verarbeitet (Alltags-)Themen und bedient sich dabei auch einer verständlichen Sprache. In den Songs wird ebenso wenig um den heißen Brei geredet. Das war schon immer so bei dieser Kapelle und das spiegelte sich auch in der Songauswahl des Abends wider. Die Setlist enthielt ja Stücke aus unterschiedlichen Entwicklungsphasen der Band von den späten 80er Jahren bis in die heutige Zeit. Mir hat diese Melange aus alten und neueren Titeln ganz gut gefallen. Um den Ablauf des Konzertes mal kurz abzuzeichnen, kann man sagen, dass im ersten Teil des Konzertes hauptsächlich Lieder von den beiden letzten Alben ("Positiv", "Treibstoff") von der Bühne und aus den Boxen geballert wurden. Das Gros der alten Hits folgte dann im zweiten Teil. ROCKHAUS ist es damit gelungen, den Spannungsbogen clever aufzubauen und die Stimmung immer mehr zu steigern.

Wie wir es seit Jahren von der Band kennen, war auf der Bühne auch ordentlich Bewegung.
Jede ROCKHAUS-Mugge zeichnet sich ja auch durch die energiegeladene Show der Beteiligten aus. Egal, wie groß eine Bühne ist, wenn ROCKHAUS kommt, kann man sicher sein, dass die Musiker (Frontmann, Leadgitarrist und Bassist) diesen Platz gnadenlos ausnutzen und ausreizen. Frei nach dem Motto Bewegung ist alles fegen die Herren über die Bühne und auch die großen Lautsprecherboxen davor sind vor den Musikern nicht sicher. Dieses dynamische Geschehen und die mitreißende Musik faszinierten mich auch bei diesem Gig in Görlitz.

Wenn die Herren Mike Kilian(Gesang, Gitarre), Reinhard "Reini" Petereit(oder auch schlicht Herr Petereit genannt)an der Gitarre, Carsten "Beathoven" Mohren(Tasteninstrumente), Reinhardt "Maxs" Repke (Bassgitarre)und Michael "Heinz" Haberstroh (Schlagzeug) im Lande zu einem Konzert aufschlagen, kannst du sicher sein, dass bei der Mugge bildlich gesprochen die Wände wackeln. Das ist einfach so. Die Musiker reißen sich während der Show förmlich den Ar*** auf und geben wirklich alles. Görlitz machte da auch keine Ausnahme.

"Seelenverwandte" und die hymnisch anmutende Knallernummer "In deinen Augen" rahmten unauffällig den ersten Evergreen aus der ROCKHAUS-eigenen Songschmiede ein und zwar "Träume, Träume" ("Ihr Affen auf die Bäume, ich glaub' ich träume…") vom Erfolgsalbum "I.L.D.". Es ging munter weiter im Ablauf mit "Mehr als nur ein Kuss" (CD "Positiv").Dann legte die Band mit "Chaos" weiteren "Treibstoff" von der gleichnamigen Scheibe nach.

Einer meiner persönlichen Allzeit-Rockhaus-Favoriten von der 1990er Veröffentlichung "Gnadenlose Träume" fungierte mit dem hammerharten Schlagzeug-Solo von Michael "HeinzAngel" Haberstroh nach meiner Wahrnehmung ein wenig als Trennung zwischen den beiden Konzertteilen. bei dem Lied handelte es sich um "Wohin" (Wo sind sie hin die ganzen Träume…"). Das erste im Westen produzierte Album "Gnadenlose Träume" ging 1990 leider in den Wirren der damaligen Zeit etwas unter, obwohl es keine schlechte Scheibe war. Auch ich entdeckte es erst Jahre später. Als Michael "HeinzAngel" Haberstroh dann als Solist auf seinen Trommeln und Becken veranstaltete, war ein amtliches Schlagzeug-Gewitter und das Publikum raste vor Begeisterung. HeinzAngel ist sowieso auch ein toller, unkomplizierter Typ mit viel Humor und nicht nur deswegen bei den Fans besonders beliebt. Nach Herrn Petereit ist er ja das zweitdienstälteste ROCKHAUS-Mitglied.

Nach so viel treibender Mugge war es auch mal Zeit für eine Runde besinnlichere Lieder. "Gefühle", eine wunderbare Ballade, die verhalten beginnt, aber sich zum Ende hin steigert, leitete dann den zweiten Teil ein. Das war schon herrlich anzuhören, aber es kam noch besser.

"Nur ein Traum" von der 1990er Scheibe folgte und löste eine Explosion von Gefühlen in mir aus. Die im Lied erzählte Geschichte von dem kleinen Jungen, der sich mit dem Märchenbuch unbemerkt von den streitenden Eltern aufs Dach davonstiehlt, ist ein sehr nachdenklicher und trauriger Song. Mit wenigen und einfachen Worten hat Mike Kilian damals wirklich eine Geschichte skizziert, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt.
Auf Platte wurde "Nur ein Traum" mit Satzgesang eingesungen. Das war schon okay. Aber an diesem Abend auf dem Görlitzer Obermarkt sang es Kilian solo. Wir wissen ja alle, dass Kilian eine einzigartige Stimme hat, aber bei diesem Song habe ich doch glatt fast das Atmen vergessen. Das war so schön und ergreifend, was da an meine Ohren drang. Kilian klang richtig verletzlich, klagend und doch auch zärtlich. Für mich war das der emotionale Höhepunkt des Abends. Alter Schwede, der Mike hat mich damit doch tatsächlich zu Tränen gerührt. Ich brauchte danach ein paar Augenblicke um dieses Emotionsbad auch langsam auszubaden.

Jede Band, die einen Frontmann, wie Mike Kilian hat, darf sich glücklich schätzen. Der Mann hat nicht nur eine Wahnsinnsstimme, sondern auch Ausstrahlung, Leidenschaft, Humor und das richtige Händchen im Umgang mit dem Publikum. So eine geniale Rampensau muss man sonst mit der Lupe suchen. Es gibt nicht viele Frontmänner von diesem Kaliber und eigentlich sind solche exzellenten Leute auch unbezahlbar. Das Görlitzer Publikum lag Mike Kilian folgerichtig zu Füßen. Eines anderen Beweises bedurfte es auch nicht.

Im letzten Drittel des Konzertes Wendete sich ROCKHAUS ihren großen Hits zu. Bei den altvertrauten Gassenhauern wie Hör zu", "Bleib cool" und "Mich zu lieben" stieg auch die Stimmung auf dem Obermarkt noch einmal kräftig an. Das war auch ein deutliches Zeichen, dass die Leute genau auf diese Hits gewartet hatten. Hier waren wir auch am Ende des regulären Konzertteils angelangt. Aber bei so einer begeisterten Meute ging auch bei den ROCKHAUS-Musikern noch was. Der Kräftige Beifall, die begeisterten Pfiffe und die ermunternden Zurufe ließen auch die 5 Musiker nicht kalt. Es gab natürlich noch eine musikalische Ehrenrunde mit "Rettung" und natürlich dem ROCKHAUS-Klassiker überhaupt "I.L.D".

Nach rund 105 Minuten harter und leidenschaftlicher Bühnenarbeit verbeugten sich die abgekämpften und verschwitzten 5 Musiker sichtlich zufrieden vor ihrem dankbaren Publikum. Sie schauten und winkten lächelnd Richtung Publikum. Jede Wette, dass sie nur in begeisterte und zufriedene Gesichter blickten.


Gruß Kundi


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#5

RE: ROCKHAUS 28.08.15 Altstadtfest Görlitz

in Konzertberichte 2015 01.09.2015 20:13
von Anke68 | 301 Beiträge | 697 Punkte

Das liest sich fast wie selbst dabei gewesen. "Nur ein Traum" hat nicht nur auf dich so eine Wirkung, es ist nach wie vor mein Lieblingslied von Rockhaus. Ich darf mich ja nächste Woche schon mal "vortherapieren" lassen, freu mich schon riesig drauf.

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#6

RE: ROCKHAUS 28.08.15 Altstadtfest Görlitz

in Konzertberichte 2015 02.09.2015 22:11
von toms-daddy | 66 Beiträge | 155 Punkte

Jo Kundi - Rockhaus ist für mich immer noch und immer wieder eine Super-Live-Band - ich freu mich auf die Herbst-Tour, die ja auch nach Cottbus führt.
Anke- ich freu mich für dich!! Ich hatte das auf der HP auch gelesen, das wäre für mich als KRH-Fan UND Muschkant sicherlich eine "Fortbildungsmaßnahme" geworden, aber bei uns ist momentan Urlaubssperre - grrr! -
Grüß Mikel vom dienstältesten MK-Fan aus Spremberg ;-)
Den neuen Silberling hole ich mir gleich am 18.9. im MMarkt- vorausgesetzt, er ist verfügbar ;-)

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#7

RE: ROCKHAUS 28.08.15 Altstadtfest Görlitz

in Konzertberichte 2015 02.09.2015 22:27
von Drachenuli | 706 Beiträge | 1517 Punkte

Ich freue mich auch schon lange auf den Tourstop am 18.10. in Leipzig.
Gespannt bin ich auf die neuen Songs.

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